Achtsamkeit & Meditation im Alltag und Familie

#Eltern-Gedöns Episode #EG097

Achtsamkeit üben in Familie

Ich übe mich regelmäßig in Achtsamkeit und Mediation. Doch was ist das überhaupt? Ich erklär dir, was ich darunter verstehe und wie ich das übe – gerade auch in meiner Familie.

Im Hier und Jetzt – im Familienstress?!

Ist das nicht ein Gegensatz: Meditation und Familienstress? Ja, klar, deswegen ist es auch so wichtig. Die Ruhe ist quasi ein Gegengewicht zur Bewegung, die Stille zum Lautsein. Doch zugegeben: Es gibt wohl kaum eine herausfordernde Praxis als die eigene Familie. Nicht wenige sind deswegen ja in die Stille des Himalaya entflohen 😉

Die innere Beobachter*in üben

Meditation bedeutet für mich einfach sehen, was gerade ist. Meditation hat in sofern kein Ziel. Es geht nicht darum, Stille oder Glückseligkeit zu erreichen. Es geht einfach darum mal nix zu erreichen. Also: Nichtstun. Nur beobachten, was da ist und passiert.

Das Spannende: Durch das absichtslose Dasein passiert etwas! Und zwar auch langfristig. Dann stellt sich plötzlich Stille ein oder ich nehme im Alltag auf einmal eine Metaposition ein, in einer Situation , in der ich bis dahin immer „verstrickt“ war …

Meine Meditationspraxis

Bewegte Meditationen sind für mich ein großer Schlüssel gewesen und sind es noch. Zurzeit übe ich sie, wenn es passt und ich zum Beispiel morgens sehr früh aufwache. Ansonsten gehört zu meinen täglichen Ritualen das morgendliche Qi Gong auf unserem Balkon mit Blick in die Magnolie im Garten, die gerade wieder zu blühen beginnt. Ich lasse mich tagsüber immer wieder bewusst in die Stille fallen. Halte inne, spüre, was gerade da ist und in mir los ist.

Ansonsten ist Achtsamkeit und Mediation fester Teil meiner Arbeit, ja eigentlich Grundlage – ob im Einzel-Coaching oder in Seminaren oder Kursen: Das achtsame Gewahrsein ankert mich in mir und im Moment und ermöglicht mir ganz für den andern da zu sein.

Das übe ich auch in meiner Familie – wenn eins meiner Kinder zu mir kommt und mir etwas erzählen will. Dann widme ich mich genauso meinem Kind. Okay, manchmal habe ich auch keine Kraft oder Lust oder mache gerade etwas anders … also nicht dass die Idee aufkäme ich würde als ewig geerdeter Buddha durch unsere Familienwelt wandeln, hinter mir eine Spur von Lotusblätern verbreitend   …

Kleine Reihe Achtsame Elternsein

Achtsamkeit nur ein abgedroschener Trend?

Achtsam mit meinem Kind umgehen

Achtsamkeit & Meditation im Alltag und Familie (diese Folge)

Weiterhören:

Bewegte Meditationen

Angeleitete Meditationen

 

 


[4 Wochen Online-Kurs]

Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

Du suchst einen Weg entspannter mit den Gefühlsausbrüchen oder Wutanfällen deines Kindes umzugehen. Einen Weg, der funktioniert und der dein Kind auch langfristig unterstützt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Und du willst dabei selber ruhiger werden. Dann habe ich etwas für dich: Den 4-Wochen-Kurs Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern.

 

 

 

Wieso Vergleichen uns verletzt und was stattdessen hilft

Blühende Zitronenmelisse

Alle Familien kommen so gut mit der neuen Situation zurecht – nur ich nicht? Warum Vergleichen uns schadet und was stattdessen hilft.

Wenn wir uns im Netz und in den Medien umsehen, kann der Eindruck entstehen, dass alle die Isolation durch die Corona-Krise in den Familien super im Griff haben. Überall strahlende Eltern, die scheinbar mühelos den Corona-Alltag bewältigen.

Krise? Ein Klacks!

Kinder betreuen, bespaßen, beschulen und nebenbei im Home Office das eigene Online-Business ausbauen oder den Konzernjob am Laufen halten. Ach ja: Und natürlich die große Selbsterkenntnis, was wirklich wichtig im Leben ist, kommt dank Krise auch noch oben drauf. Ernsthaft?

Wieso schaffen die das?

Wieso aber fühlt sich das bei manchem gar nicht so leicht an – sondern vielmehr nach einer ausweglosen Situation?

Die Gründe sind so vielfältig, wie es Familien und Menschen gibt: Die eine Familie hat große Schulkinder, die sich selbständig den ganzen Tag über beschäftigen. Die andere Familie ein Baby und Kleinkind, die rund um die Uhr betreut werden müssen.

Vergleichen ist Verrat an sich selbst.
Kalpha Riechwald

Oder in der eine Familie sind beide Eltern mit vielen Stunden außer Haus berufstätig, die Kinder normalerweise fremdbetreut und nun soll zuhause hochkonzentriert gearbeitet UND die Kinder betreut werden. In der anderen Familie hat der eine gerade Elternzeit und die andere ist seit Jahren Home Office gewohnt.

Die anderen können doch auch …

Die eine Alleinerziehende ist erst seit kurzer Zeit selbständig, jeder Auftrag, der wegbringt, reißt ein Loch in die Familienkasse. Der andere Alleinerziehende ist ein erfahrener Unternehmer, der locker drei Monate ohne Umsätze auskommen kann …

Und von den unterschiedlichen persönlichen Charakteren ganz zu schweigen: Da gibt es die, die viel schultern können, die, denen alles leicht fällt, und die, die eh schon schwer zu tragen haben.

Was ich sagen will: Menschen und ihre Situationen sind grundverschieden. So absolut grundverschieden, dass es sich eigentlich verbietet sich da zu vergleichen …

„Wieso ist diese Blume weiß und nicht rosa, wie die anderen!“ Wir kämen nie auf die Idee, das der Blume vorzuwerfen – tun aber genau dies mit uns …

Vergleichen verletzt

Wenn wir uns vergleichen, dann werten wir uns ab. Dahinter steht ja der unausgesprochene Vorwurf, dass ich auch können müsste, was die anderen können. Dass ich auch so toll, so erfolgreich, schön, ruhig, besonnen sein müsste. Oder: Dass ich halt anders sein sollte, als ich bin.

Es geht schlicht und einfach darum, dass ich so nicht sein darf, wie ich bin! Das können tiefsitzende Glaubenssätze sein, die wir uns in solchen Momenten um die Ohren schlagen. Oft beginnen sie mit: „Du musst … „, „Du sollst …“ Häufig kommen diese Sätze aus der frühen Kindheit. Als jemand nicht wollte, dass wir so sind, wie wir gerade waren.

Vergleichen wertet ab

Diese Glaubenssätze, dieses Vergleichen kann ungeheuer selbstverletzend sein. Trotzdem tun wir das so oft. „Die anderen schaffen das doch auch …“, sagen wir uns. Genau: die anderen – nur halt nicht wir!

Wieso Vergleichen uns nicht weiterbringt …

Vergleichen führt uns weg von uns selbst. Es geht dann nicht mehr um dich und deine Erfahrung. Das ist für mich so wichtig zu verstehen.

Deine persönliche Erfahrung ist nun mal gerade, dass es dir schlecht geht.

Die Lösung: Dich annehmen

Den Schritt, den wir hier lernen dürfen, ist: Mich anzunehmen. Mir zu vertrauen. Meiner Wahrnehmung zu vertrauen.

Und wenn deine Wahrnehmung lautet „Es ist mir zu viel“. Dann ist das deine Wahrheit. Deine Realität. Und es ändert nichts daran, dass es jemand anderem vielleicht gerade gut geht.

In dem du dich vergleichst, stellst du deine eigene Wahrnehmung (und Wahrheit) in Frage.

Wildblume

So wie wir staunend vor jeder Blume stehen können und ihre einzigartige Schönheit bewundern dürfen, so dürfen wir auch liebevoll staunend vor uns selbst stehen … auch wenn wir gerade nur unsere Dornen sehen oder den steinigen Untergrund, auf dem wir wachsen …

Was wir eigentlich brauchen

Kinder, die überfordert sind, brauchen jemand, der für sie da ist und ihnen sagt: „Ich sehe, dir ist das gerade zu viel. Ich sehe, dir geht es schlecht.“ Dieser Jemand müssen wir nun für uns selbst sein.

Als Erwachsene können wir lernen uns selbst innerlich in den Arm zu nehmen und sagen: „Ja, es ist zu viel.“ Dieses liebevolle Annehmen von mir selbst und meiner Situation und meiner Wahrnehmung der Situation ist für mich der Schlüssel.

Wir dürfen lernen zu sagen: An mir ist nichts falsch. Ich bin okay so wie ich bin.

Das will ich dir mitgeben, wenn es dir gerade nicht gut geht und du an dir zweifelt: An dir ist nichts falsch! Du bist völlig okay wie du bist – auch wenn du nicht okay bist.

PS: Und wenn du dir jetzt sagst: Alles schön und gut, dann hör ich halt auf mit dem Vergleichen und nehm mich an – aber die scheiß Situation ist ja immer noch da. Dann antworte ich: Ja, du hast Recht. Und natürlich wünsche ich allen, dass sie eine Lösung finden. Nur braucht es halt die eigenen Lösungen für die eigenen Herausforderungen. Und dich finde ich nur, wenn ich bei mir bleibe.

 


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Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

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Jana Steingässer: Klimafreundlich leben als Familie

#Eltern-Gedöns Episode #EG095

Jana Steingässer: Klimafreundlich leben mit Familie | Eltern-Gedöns-Podcast

Als das Zwerghuhn der Familie mitten im Winter beginnt zu brüten, beginnt die Steingässer nachzudenken über den Klimawandel. Das war vor 8 Jahren. Die Familie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und geht auf Forschungsreise – herausgekommen ist ein Buch über Klimawandel für Familien.

Jana Steingässer

Jana Steingässer ist Ethnologin und arbeitet als Autorin. Sie hat zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht. Viele ihrer Bücher drehen sich um die Themen Reisen, Familie und Klima. Sie lebt mit ihren 4 Kindern und Mann auf dem Land – und das seit einiger Zeit ohne Auto. In die große Stadt sind es dann so 13 Kilometer mit dem E-Lastenrad!

 

 

Mehr von Jana

Mehr von Jana und ihrem Mann Jens findest du auf ihrer Webseite reiselabor.de. Janas Bücher rund um Klima und Familie und Reisen sind unter anderem: Gebrauchsanweisung fürs Reisen mit Kindern, Weltreise Australien: Paula und die Wüstenflamme oder der Bildband Klimawandel: Die Welt von morgen. Eine Familie auf den Spuren des Klimawandels. Im letzten Jahr ist Paulas Reise oder Wie ein Huhn uns zu Klimaschützern machte erschienen – das Buch richtet sich explizit an große Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche. Übrigens: Janas neustes Buch ist wieder ein Klima-Buch für Erwachsene und erscheint in einigen Wochen (April 2020): Nordsee-Südsee: Zwei Welten im Wandel. Wie der Klimawandel Inseln und Halligen bedroht  

Was ich Jana u.a. gefragt habe

  • Wo ich als Familie mit dem Klimaschutz anfange
  • Wie ihre Reportagereise mit dem Klimaschutz zu vereinbaren ist

Was ich in dieser Episode gelernt habe

  • Wie schon 2.Klässler etwas in ihrem Ort bewegt haben
  • Was besser ist als zu versuchen andere Menschen zu überzeugen
  • Wie ich Kinder für eine klimafreundliche Lebensweise begeistere
  • Was Kinder (und Eltern) dabei noch alles lernen

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Sponsor der Episode: Lotta&Emil

Schicke Kinderschuhe aus Leder in guter Qualität, in Europa gefertigt – und das Ganze auch noch bezahlbar. Dieses kleine Wunder heißt Lotta&Emil und das Geheimnis ist der Direktvertrieb. Hinter dem jungen Schuhlabel stehen Nora und Lars. Die Eltern von drei Kindern haben das Familien-Startup erst 2018 aus der Taufe gehoben! lottaundemil.de 

PS: Für Hörer*innen des Eltern-Gedöns-Podcast gibt es einen Rabatt für versandkostenfreies Bestellen – Infos in der aktuellen Folge!

 


[4 Wochen Online-Kurs]

Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

Du suchst einen Weg entspannter mit den Gefühlsausbrüchen oder Wutanfällen deines Kindes umzugehen. Einen Weg, der funktioniert und der dein Kind auch langfristig unterstützt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Und du willst dabei selber ruhiger werden. Dann habe ich etwas für dich: Den 4-Wochen-Kurs Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern.

 

Lisa Harmann: Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind

#Eltern-Gedöns Episode #EG94 

LIsa Harmann im Eltern-Gedöns-Podcast Interview

Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim vom Blog Stadt-Land-Mama haben gemeinsam im Buch WOW MOM über das erste Jahr mit Kind geschrieben. Im Interview erzählt Lisa, über ihre Erfahrungen im Leben mit ihren Kindern.

Der Audio-Podcast mit Lisa Harmann

 

Lisa Harmann

Lisa ist Journalistin, Mutter von drei Kindern und lebt mit Mann, Kindern und etlichen Tieren im Bergischen in der Nähe von Köln – sie ist die Landmama. Sie wollte schon früh Mutter werden und wurde es dann auch, verrät sie im Gespräch. Und dass sie relativ naiv Mutter geworden ist.

Lisa Hermann ehrliches Bild aus dem ersten Jahr mit Kind

Eins der ehrlichen Familien-Fotos aus Lisas und Katharinas Buch „WOW MOM“.

WOW MOM: Das Buch

So ehrlich wie Lisa im Podcast ist, so ehrlich ist auch das Buch WOW MOM geworden: authentisch, mitfühlend, und unterstützend. Es ging beiden Autorinnen darum, ganz ungeschminkt auf das erste Jahr mit Kind zu schauen.

Gut lässt sich das an den Bildern im Buch veranschaulichen: Während die Illustrationen von Kera Till (!) sanft und berührend wirken, sind die Fotos dem privaten Bilderfundus der Autorinnen entnommen: Ungekünstelt, unbearbeitet, einfach Aufnahmen aus dem Familienalbum.

Diese Mischung ist, die diese Buch für mich so besonders macht: Liebevoll unterstützend auf der einen, entwaffnend ehrlich auf der anderen Seite. Und so wie die beiden Fotos von innigen Momenten mit ihren Kindern teilen, so teilen sie auch Bilder, auf denen die Herausforderung sichtbar ist (s. Foto rechts).

 

Ich bin naiv in die Mutterschaft gegangen.
Lisa Harmann

 

Lisa Hermann im Eltern-Gedöns-Podcast

Offen, ehrlich – und bestens gelaunt. Lisa ist auch im Interview eine beeindruckende Persönlichkeit.

 

Was ich Lisa unter anderem gefragt habe

  • Was sie gelernt hat im Leben mit ihren Kindern
  • Welches Geschenk zur Geburt ihr am meisten geholfen hat
  • Was die Herausforderung beim Geben und Nehmen ist
  • Was Lisa gerne vor ihrer Schwangerschaft gewusst hätte
  • Was die größte Überraschung mit ihren Kindern waren

Was ich gelernt habe

  • Was Lisa von Flüchtlingen gelernt hat
  • Wie das mit der Einheit von eineigenen Zwillingen auf sich hat
  • Wie eine weinende Mutter Lisas Herz gewonnen hat
  • Was Lisa hilft, wenn es in der Familie gerade nicht mehr weiter geht

Mehr von Lisa findest du hier

Zusammen mit Katharina Nachtsheim betreut Lisa ihren Blog stadtlandmama.de, auf dem mehrmals wöchentlich Artikel erscheinen. In Social Media findest du sie auf Facebook, auf Instagram und auf Pinterest.

Und nicht zu vergessen ihr gemeinsames Buch WOW MOM: Der Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind (erschienen 2019 bei FISCHER Krüger).

Fotos: Charles Yunck, Lisa Harmann

 


[4 Wochen Online-Kurs]

Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

Du suchst einen Weg entspannter mit den Gefühlsausbrüchen oder Wutanfällen deines Kindes umzugehen. Einen Weg, der funktioniert und der dein Kind auch langfristig unterstützt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Und du willst dabei selber ruhiger werden. Dann habe ich etwas für dich: Den 4-Wochen-Kurs Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern.

 

Corona: zwischen Angst und Vertrauen

#Eltern-Gedöns Episode #EG093

Corona: Zwischen Vertrauen und Angst

Was macht die Corona-Krise mit dir? Bewegt dich das – oder bleibst du unberührt? Bist du im Vertrauen und in der Zuversicht oder sind da Sorgen und Ängste? In dieser Episode erzähle ich, weshalb ich glaube, dass beides dazugehört, wie es mir geht und was du tun kannst. Vor allem wie du deinen Umgang mit der Angst verändern kannst.

Online-Kurs: Vertrauen und Halt

Wenn du informiert werden willst, wenn mein Online-Programm dazu startet, dann trag dich in meinen Newsletter ein. Ich sag dir in den nächsten Tagen Bescheid. Wenn du lieber eine Einzel-Sitzung (per Skype) buchen willst, weil du nicht weißt, wie du mit der Situation umgehen sollst, dann schreib mir eine E-Mail an info@christopher-end.de.

wenn die Angst sich zwischen Kinder & Eltern stellt

Inke Hummel hat auf Bindung(t)räume dazu einen Blogpost geschrieben: Vorsicht, wenn Angst sich unsichtbar zwischen uns stellt

 


[4 Wochen Online-Kurs]

Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

Du suchst einen Weg entspannter mit den Gefühlsausbrüchen oder Wutanfällen deines Kindes umzugehen. Einen Weg, der funktioniert und der dein Kind auch langfristig unterstützt, mit seinen Gefühlen umzugehen. Und du willst dabei selber ruhiger werden. Dann habe ich etwas für dich: Den 4-Wochen-Kurs Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern.

Start: 28. April!

 

Nils Pickert: Prinzessinnenjungs

#Eltern-Gedöns Episode #EG092

Nils Pickert mit Prinzessinnenjungs im Eltern-Gedöns-Podcast

Jungs brauchen unsere Unterstützung, sagt Nils Pickert – nur auf ganz andere Weise, als bisher gedacht. Was, das erklärt er in seinem Buch Prinzessinnenjungs und im Podcast-Interview.

Nils – der Vater eines Prinzessinenjungen

Nils Pickert ist Journalist, arbeitet für den Verein Pink Stinks und engagiert sich gegen Sexismus vor allem in der Werbung. Jetzt hat er ein Buch geschrieben über die geschlechtergerechte Erziehung von Jungen: Prinzessinnenjungs: Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien (erscheint am 11. März 2020).

Wir lassen die Jungs allein …

Jungs brauchen mehr Räume, wo sie Jungs sein können. Wo sie raufen können, wo sie wild sein können, wo sie Grenzen austesten können – so das Credo vieler Jungen-Ratgeber der letzen Jahrzehnte. Stimmt nicht, sagt Nils. Obwohl: Die Jungs in der Krise sieht auch er. Nur ist die Lösung nicht mehr Auseinandersetzung und Ellenbogenausfahren …

… und wir muten ihnen zu viel zu

Klar, haben Jungs auch ein Bedürfnis nach Wildheit und Bewegung – doch dass es ihnen nicht gut geht, dass sie eher Schwierigkeiten haben, liegt nicht daran, dass sie nicht „hart“ genug sein dürfen. Ganz im Gegenteil – Nils sagt: Jungs dürfen vor allem nicht weich sein.

Jungs mit Rock, Mädchen, die boxen?

Auch 2020 ist es für viele Jungs alles andere als selbstverständlich zu weinen oder über Gefühle zu sprechen. Das wird Jungen auch heute noch verlässlich aberzogen. Denn Jungs sind weder von Geburt an das harte Geschlecht, noch Mädchen das weiche … dass das viel mit sozialer Prägung zu tun hat, erklärt Nils ausführlich in seinem neuen Buch Prinzessinnenjungs.

Nils führt aus, wie wir – häufig genug unbewusst – unseren Jungs die Interessen austreiben, die nicht unserem Bild entsprechen: mit Puppen spielen, die Farbe Rosa zu lieben oder Röcke zu tragen, um mal die Klischees zu bedienen …

Dass allerdings hat fatale Folgen: Für das einzelne Kind, das seine Bedürfnisse unterdrückt, und für die Gesellschaft, die im schlimmsten Fall am Ende vor rücksichtslosen Männer steht, die statt ihrer Bedürfnisse nur noch Härte oder Wut ausdrücken können.

Mehr von und zu Nils

Du findest Nils auf Twitter und mit seinen Artikeln auf Pink Stinks, dort erreichst du ihn auch über Mail, ansonsten schreibt er für viele Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sein Buch Prinzessinnenjungs: Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien (2020 Beltz) findest du ab morgen (11. März 2020) in der Buchhandlung deines Vertrauens.

„Dein Sohn hat die Fee verdient.“
Nils

Was ich Nils gefragt habe

  • Ob es die Unterschiede im Verhalten der Geschlechter nicht genetisch bedingt seien.
  • Was kann ich tun, um Weitergeben von klassischen Geschlechterrollen auszubrechen.
  • Wie ich meine eigenen – unbewussten – Vorurteile erkenne.
  • Was es mit den Masken der Jungs und der Männer auf sich hat.
  • Was tun, wenn Söhne in der Pubertät sich mehr nach ihrer Peergroup orientieren, die vielleicht manche toxische Verhaltensweisen an den Tag legt

 

Was du noch in dieser Episode lernst

  • Was Baby-X-Experimente sind
  • Wie früh und unbewusst Geschlechterrolle vermittelt werden
  • Wie ich meinem Sohn Geschlechter-Stereotypen aufgezwungen habe …
  • Wieso es keine gute Idee ist, diese Stereotypen weiterzugeben – auch nur um des lieben Friedens Willens!
  • Was die Aufgabe eines Vaters ist in einer Welt, die Jungs nicht sie so sein lässt, wie sie sind

 


Online-Kurs: Halt und Vertrauen (START: 30. März)

In stürmischen Zeiten wie diesen fällt es uns häufig auch als Eltern schwer der Anker zu sein, der unser Kind hält. Ich möchte dir daher zeigen, wie ich Halt und Zuversicht finde:

7 Tage begleite ich dich – dich und deine Gefühle. Mein Ziel ist es, dass wir mehr Vertrauen und Halt gewinnen. Inneren Halt, den wir dann auch unseren Kindern geben können.

Start 30. März 2020!

Jetzt den 7-Tage-Online-Kurs Halt und Vertrauen starten

 

Achtsam mit meinem Kind umgehen

#Eltern-Gedöns Episode #EG091 

Achtsames Elternsein: achtsam sein im Umgang mit meinem Kind
Was achtsames Elternsein for mich bedeutet und wie ich das im Umgang mit meinem Kind umsetze, erklär ich dir in dieser Folge von Eltern-Gedöns.

Die Grundlage ist auch beim Achtsamen Elternsein die Haltung: Wie begegne ich meinem Kind – was trage ich an innerem Gepäck mit mir rum? Damit meine ich: Welche Grundannahmen habe ich an die Welt, die Menschen und ihr Verhalten, an Kinder und mein Kind im Besonderen?

Was du in dieser Episode lernst

  • Welche drei Punkte zu achtsamen Elternsein dazu gehören
  • Was die Haltung für einen Unterschied macht
  • Wieso spiegeln ein Schlüssel ist, wenn es darum geht deinem Kind zu begegnen und es zu begleiten
  • Wieso es uns Eltern manchmal so schwierig fällt mit unseren Kindern geduldig, verständnisvoll oder gar liebevoll umzugehen

Kleine Reihe Achtsame Elternsein

Achtsamkeit nur ein abgedroschener Trend?

Achtsam mit meinem Kind umgehen (diese Folge)

Achtsamkeit & Meditation im Alltag und Familie (kommt noch)

Weiterhören:

Bewegte Meditationen

Angeleitete Meditationen

 


[4 Wochen Online-Kurs]

Wutanfälle deines Kindes gelassen meistern

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