Achtsamkeit üben in Familie

Achtsamkeit & Meditation im Alltag und Familie

#Eltern-Gedöns Episode #EG097

Achtsamkeit üben in Familie

Ich übe mich regelmäßig in Achtsamkeit und Mediation. Doch was ist das überhaupt? Ich erklär dir, was ich darunter verstehe und wie ich das übe – gerade auch in meiner Familie.

Im Hier und Jetzt – im Familienstress?!

Ist das nicht ein Gegensatz: Meditation und Familienstress? Ja, klar, deswegen ist es auch so wichtig. Die Ruhe ist quasi ein Gegengewicht zur Bewegung, die Stille zum Lautsein. Doch zugegeben: Es gibt wohl kaum eine herausfordernde Praxis als die eigene Familie. Nicht wenige sind deswegen ja in die Stille des Himalaya entflohen 😉

Die innere Beobachter*in üben

Meditation bedeutet für mich einfach sehen, was gerade ist. Meditation hat in sofern kein Ziel. Es geht nicht darum, Stille oder Glückseligkeit zu erreichen. Es geht einfach darum mal nix zu erreichen. Also: Nichtstun. Nur beobachten, was da ist und passiert.

Das Spannende: Durch das absichtslose Dasein passiert etwas! Und zwar auch langfristig. Dann stellt sich plötzlich Stille ein oder ich nehme im Alltag auf einmal eine Metaposition ein, in einer Situation , in der ich bis dahin immer „verstrickt“ war …

Meine Meditationspraxis

Bewegte Meditationen sind für mich ein großer Schlüssel gewesen und sind es noch. Zurzeit übe ich sie, wenn es passt und ich zum Beispiel morgens sehr früh aufwache. Ansonsten gehört zu meinen täglichen Ritualen das morgendliche Qi Gong auf unserem Balkon mit Blick in die Magnolie im Garten, die gerade wieder zu blühen beginnt. Ich lasse mich tagsüber immer wieder bewusst in die Stille fallen. Halte inne, spüre, was gerade da ist und in mir los ist.

Ansonsten ist Achtsamkeit und Mediation fester Teil meiner Arbeit, ja eigentlich Grundlage – ob im Einzel-Coaching oder in Seminaren oder Kursen: Das achtsame Gewahrsein ankert mich in mir und im Moment und ermöglicht mir ganz für den andern da zu sein.

Das übe ich auch in meiner Familie – wenn eins meiner Kinder zu mir kommt und mir etwas erzählen will. Dann widme ich mich genauso meinem Kind. Okay, manchmal habe ich auch keine Kraft oder Lust oder mache gerade etwas anders … also nicht dass die Idee aufkäme ich würde als ewig geerdeter Buddha durch unsere Familienwelt wandeln, hinter mir eine Spur von Lotusblätern verbreitend   …

Kleine Reihe Achtsame Elternsein

Achtsamkeit nur ein abgedroschener Trend?

Achtsam mit meinem Kind umgehen

Achtsamkeit & Meditation im Alltag und Familie (diese Folge)

Weiterhören:

Bewegte Meditationen

Angeleitete Meditationen

 

 


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