Sebastian Spoerl: Waldorf-Schule

#Eltern-Gedöns Episode #033

Sebastian Spoerl: Waldorf-Schule

Was macht eine Waldorf-Schule aus? Wenn ich Sebastian Spoerl zuhöre, dann fällt mir vor allem auf, wie praktisch und nahe am Kind der Unterricht ist. Im Interview erzählt der Waldorflehrer vom Gartenbau, von Klassenkameraden, die sich wie Geschwister sehen, und wieso er von seinem Beruf so begeistert ist.

Sebastian Spoerl: Lehrer und Agraringenieur

Sebastian Spoerl ist Walddorf-Lehrer, gelernter Diplom-Agraringenieur und unterrichtet an der Kölner Waldorf-Schule. Bei Waldorf-Schule fällt vielen vor allem das Tanzen des Namen ein. Doch das Wesentlich, so Sebastian, sei, dass das Unterrichtskonzept ein völlig anderes ist: Kinder haben viel mehr Einblick ins Leben.

„Wenn ich auf diese Schule gegangen wäre, wäre mein Leben anders verlaufen.“
Sebastian

„Du arbeitest von klein auf viel mehr mit den Händen“, erklärt Sebastian: Kinder begreifen so ihre Wirklichkeit. Ein Beispiel sind die vier Praktika, die die Schüler im Laufe ihres Schullebens absolvieren müssen: In der Landwirtschaft, im Handwerk, im Sozialbereich und in der Vermessung, was wissenschaftlichem Arbeiten entspricht.

Vom Gartenbau bis zum E-Commerce

Als Lehrer unterrichtet der studierte Agraringenieur Gartenbau. Dabei geht es ganz waldorftypisch praktisch zu: Vom Zaunbau über die Anlage der Beete, Säen und Ernten bis hin zum Verkauf – sogar online – überall sind die Schülerinnen und Schüler gefragt. Gemüse, Marmeladen, Kosmetik und Adventskränze stellen sie her, kalkulieren den Preis und verkaufen sie am Schluss.

Was Waldorf noch ausmacht, verrät Sebastian im Podcast.

Die richtige Schule finden

Um Schule ging es auch in dieser vergangenen Episode von Eltern-Gedöns: Hier erzählt die Schulgründerin Bea Beste, wie Eltern – und Kinder(!) – gemeinsam die beste Schule finden.

Kommunikation: Der Familien-Kreis

#Eltern-Gedöns Episode #032

Kommunikation: Der Familien-Kreis | Der Eltern-Gedöns-Podcast

Der Kreis ist eine, wenn nicht die Ur-Form der menschlichen Kommunikation. Eine Kommunikationsform, die echten Austausch auf Augenhöhe und tiefe Verbundenheit möglich macht. Die Regeln sind einfach. Daher ist der Kreis eine hervorragende Möglichkeit achtsam in der Familie zu kommunizieren.

Diese Folge gibt es auch als Video:

 

Der Kreis und seine Regeln

Die Regeln sind wie gesagt einfach:

  1. Nur wer dran ist, spricht auch.
  2. Sprich aus dem Herzen und dem Moment
  3. Hör mit dem Herzen zu

Hilfreich ist ein Redegegenstand: So ist klar, wer gerade dran ist. Vor allem der Übergang von einem Redner zum nächsten wird so sichtbar und (be)greifbar! Jetzt habe ich ihn noch, jetzt gebe ich ihn ab und jetzt empfange ich ihn und damit die Rolle des Redners.

In der Tradition der nordamerikanischen Ureinwohner war das häufig ein Redestab. Trifft sich ein Kreis häufiger oder regelmäßig kann es ein kraftvolles Zeichen sein, wenn sich der Kreis einen eigenen Redegegenstand sucht – vielleicht ist es in der Familie sogar ein Duplo-Auto.

Aus dem Herzen sprechen

Aus dem Herzen zu sprechen bedeutet zu fühlen und zu spüren, wie es mir geht und was gerade in mir los ist. Ich überlege mir also nicht vorher, was ich sagen will. Lege mir keine klugen Worte zurecht, sondern spreche aus dem Herzen und dem Moment. Damit funktioniert der Kreis anders als die meisten Diskussionen, in denen zwei konträre Meinungen aufeinandertreffen und am Ende die Kontrahenten unversöhnlich auseinander gehen. Deswegen ist es auch hilfreich, von sich zu sprechen – die berühmten Ich-Botschaften.

Mit dem Herzen hören

Dass es eine andere Art des Austausches geben kann, daran trägt auch das Hören mit dem Herzen seinen Anteil. Spricht jemand anders höre ich zu. Ich lasse das Gesagte in mein Herz. Ich spüre, was das mit mir macht, was das mit dem anderen macht. Und ich steige nicht in die Gedanken ein oder überlege mir eine rhetorische Strategie, den anderen umzustimmen oder zu überzeugen. Ich höre einfach zu.

Wenn du dich im Kreis ausprobierst, so bin ich gespannt auf deine Erfahrungen oder deine Fragen – schreib mir in die Kommentare oder an info@christopher-end.de. Wenn du noch ein wenig tiefer einsteigen willst, dann habe ich für dich einen Buchtipp und zwei Seminare mit mir 🙂

Buchtipp

Der große Rat ist eine, wie ich finde, verständliche und liebevolle Einführung in die Kreiskommunikation. Vor allem der erste Teil ist leicht zu lesen und hat mich an vielen Stellen berührt. Jack Zimmermann und Virginia Coyle gelingt es den Bogen zu schlagen von den Wurzeln des Kreises in der Kultur und Weisheit der nordamerikanischen Ureinwohnern hin zu Anwendungen in Schulen, Familien und Unternehmen der Gegenwart. Die letzten Kapitel richten sich mit speziellen Fragestellungen eher an langjährige Praktizierende.

Der große Rat
Das Council – mit dem Herzen hören und sprechen, den Kreis erweitern
Jack Zimmerman & Virginia Coyle
Arbor Verlag
ISBN 9783936855920
448 Seiten
19,90 €

Seminar-Tipps

Eltern-Kreis für mehr Achtsamkeit

Der Eltern-Kreis für mehr Achtsamkeit ist eine kostenlose Abendveranstaltung. Ein offener Abend für alle, die sich zum Thema achtsames Elternsein austauschen wollen. Dabei verwenden wir den Kreis als Kommunikationsmittel.

Der nächste Eltern-Kreis findet am 29. November in Köln statt. Alle Informationen und die Anmeldemöglichkeiten.

 

Der Kreis der Väter – Vol. 2

Der Kreis der Väter ist ein angeleiteter Selbsterfahrungs-Prozess, der sich über ein halbes Jahr erstreckt. An sechs Abendseminaren trifft sich eine feste Gruppe von Vätern. Mit Musik und Meditation, im Kreis und durch Kommunikation spüren wir unserem Vatersein nach: Wodurch wird es gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend?

Der nächste Kreis der Väter startet im Februar 2019 in Köln – hier findest du die Termine, viele Infos und die Anmeldemöglichkeiten.

 

 

Katharina Grünewald: Patchwork-Familien

Patchwork-Expertin Katharina Grünewald im Interview: Was zu Konflikten führt und was Eltern für eine gelingende Patchwork-Familie tun können.

Von Kindern lernen: Staunen

#Eltern-Gedöns Episode #030

Von den Kindern lernen: Staunen - Gedöns-Podcast mit Christopher End

Mit großen Augen schaut der 1,5-Jährige auf das Feuerwehrauto – dieses Staunen, dass die Kinder so mühelos beherrschen, hat eine besondere Qualität: Es führt uns direkt in die Präsenz, ins Hier und Jetzt.

Wenn wir als Eltern klar haben, was unsere Kinder uns geben, dann bringt uns das in die Dankbarkeit.  Und das verändert etwas in der Art, wie wir mit unseren Kindern umgehen.

Das Geschenk der Kinder: Staunen

Eine Sache, die Kinder besonders gut können, ist das Staunen. Das Staunen des 1,5-Jährigen über das Feuerwehrauto oder über den Bagger.

Staunen und die Präsenz

Wenn wir staunen also mit großen Augen etwas ansehen, dann verlieren wir uns in dem Objekt unserer Betrachtung. Dann gehen wir ganz darin auf. Jetzt im Herbst staune ich oft über die Farbenpracht der Bäume, aber auch über die wild dahinziehenden Wolken und spüre den Wind auf meiner Haut. Dieses in der Erfahrung aufgehen, führt uns direkt ins Hier und Jetzt, in die Präsenz.

Was wir als Erwachsene oft erst durch Achtsamkeitsübungen oder Meditation (wieder)erlernen müssen, können Kinder ganz spielerisch. Ein stückweit haben wir uns alle meist ein bisschen von diesem Zauber bewahrt.

Deswegen meine Einladung heute an dich: Gehe mit großen Augen durch die Welt und diese Woche und diesen Tag. Und frag dich: Wann und über was staunst du?

Und dann lass dich – und sei es nur für einen Moment – ganz in der Erfahrung aufgehen.

 

Daniela Heiser: Hochbegabte Kinder und ihre Eltern

#Eltern-Gedöns Episode #029

Daniela Heiser: Hochbegabung | Eltern-Gedöns-Podcast

Daniela Heiser ist Fachfrau für Hochbegabung – im Podcast-Interview verrät sie 8 Merkmale, die auf Hochbegabung hinweisen können. Außerdem erklärt sie, wieso die Hochbegabung so eine Herausforderung ist und wie Eltern ihre Kindern am besten unterstützen.

Daniela Heiser

Daniela ist Erzieherin, Fachwirtin für Organisation und Führung/Sozialwesen, Begabungspädagogin und vieles mehr. Vor allem ist sie Expertin für Hochbegabung. Sie berät Eltern zum Thema Hochbegabung und begleitet sie bei den Herausforderungen, die ein hochbetagtes Kind mit sich bringt.

Hochbegabung: häufig anders als gedacht

Hochbegabte Kinder ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit guten oder gar sehr guten Noten. Häufig ecken hochbegabte Kinder viel mehr an oder stechen heraus und das sorgt nicht selten für Ärger. So weigern sich viele Kinder schlichtweg in der Kindertagesstätte zu malen. Der Grund: Ihr hoher Perfektionismus hält sie davon ab.

Die Fünfjährige sieht zum Beispiel den Baum mit den Augen eines Siebenjährigen – weiß aber gleichzeitig, dass sie (noch) nicht die zeichnerischen Fähigkeiten hat,  den Baum so auf das Blatt zu bringen. Die Folge: Dann lässt sie es lieber ganz bleiben.

ADHS oder hochbegabt?

Wenn Kinder also anecken oder sich schwer tun am Kindergarten- oder Schulablauf teilzuhaben, wie das von ihnen erwartet wird, kann dahinter auch eine Hochbegabung stecken.

8 Merkmale für Hochbegabung

Daniela beschreibt im Podcast-Interview ausführlich Merkmale, die auf eine Hochbegabung hinweisen können – diese Merkmale müssen nicht alle gleichzeitig auftreten. Und: Sie ersetzen nicht den IQ-Test, der zum Beispiel von einem Psychologen durchgeführt wird.

  1. gute Merkfähigkeit
  2. lernt selbständig
  3. frühe Zuwendung zu Wissen wie z.B. Zahlen
  4. logische und analytisches Denken
  5. empathiefähig
  6. früher Spracherwerb (schnell flüssiges Sprechen, extreme Ausdrucksfähigkeit etc.)
  7. Perfektionismus
  8. großes Autonomiebestreben

So erreichst du Daniela

Du findest Daniela und ihre Angebot im Netz auf ihrer Webseite
danielaheiser.de – unter anderem mit Blog und Online-Kursen. Oder du folgst Daniela auf Ihrer Facebook-Seite „Konezpte für Begabte“.

Webinar zur Hochbegabung

Daniela bietet ein Webinar für Eltern, Erzieher und Lehrer an. Darin geht es darum, welche Auffälligkeiten, Merkmale und Besonderheiten hochbegabte oder unterforderte Kinder mit sich bringen. Du kannst dich zum Webinar hier anmelden.

 

Eine Übung im Zuhören – für uns Eltern

#Eltern-Gedöns Episode #028

Übung im Zuhörern für Eltern – eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Wenn wir einfach nur zuhören, ohne zu kommentieren, ohne zu antworten, ohne in die Wertung zu gehen, dann verändert das etwas. In dieser kleinen einfachen Übung kannst du etwas über dich und dein Kind herausfinden. Wie du Zuhören neu erfahren kannst, was Zuhören für dich bedeutet und was es mit deinem Kind macht.

Einfach zuzuhören, Zeuge sein dessen, was dein Kind sagt, einfach dazusein für dein Kind – dazu lade ich dich in dieser Übung ein. Wenn du zuhörst, dann hat das eine Wirkung auf dein Kind (und jeden anderen Menschen): Es fühlt sich gehört und gesehen – und es fühlt sich so angenommen.

Zuhör-Übung: Und so geht’s

Nimm diese Übung als Einladung, als spielerischen Versuch etwas über dich und dein Kind herauszufinden. Dazu gehst du wie folgt vor:

  1. Nimm dir Zeit: Oft passt der Wunsch des Kindes sich mitzuteilen und die Bereitschaft der Eltern zuzuhören zeitlich nicht übereinander. Deswegen: Plane diese Woche Zeit ein, deinem Kind zuzuhören. Hilfreich ist dir zu überlegen, wann dein Kind gerne erzählt. Unseres kommt liebend gerne eine Stunde nach dem Schlafengehen, wenn wir gerade irgendetwas nicht-kind-gerechtes wie Game of Thrones gucken 😉
  2.  Höre mit dem Herzen zu: Es hilft wirklich dir bildlich vorzustellen, dass du mit deinem Herzen zuhörst.
  3. Verzichte auf Kommentare – sowohl laute als auch leise. Leider neigt unser Verstand dazu alles und jedes zu kommentieren. Lass die Kommentare innerlich an dir vorbeiziehen …
  4. Nimm auf: Höre einfach, was gesagt wird. Es braucht nicht mehr.
  5. Beobachte dich: Was macht es mit dir, wenn ein Impuls aufsteigt etwas zu kommentieren, eine Frage zu beantworten, zu trösten oder sonstige etwas zu machen? Wieso tust du das und welche Funktion hat das für dich?
  6. Wenn Fragen kommen: Falls dich dein Kind etwas fragt, dann prüf das. Nimm dir einen Moment Zeit: Braucht diese Frage eine Antwort? Oder könnte das Kind sie selbst finden? Sollt dich dein Kind fragen, ob du überhaupt zuhörst, dann  sag ihm die Wahrheit, dass du gerade übst noch besser zuzuhören.

Und: Wie war es?

Jetzt bin ich gespannt, wie die Übung für dich war? Schreib mir doch an info@christohper-end.de oder gleich hier in die Kommentare. Ich höre dir gerne zu.

 

Luke (12): Zwischen Schule, Handy und Eltern

#Eltern-Gedöns Episode #027

Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Wie lernt es sich gut, was unterstützt Kinder, wie ist das mit Internet, Handy, Games und Schule und worauf kommt es beim Elternsein wirklich an? Antworten gibt diesmal ein echter Experte fürs Elternsein und Kindsein: Der 12-Jährige Luke im Podcast-Interview – der übrigens mein Sohn ist :-).

Ein 12-Jähriger über Kindsein heute

Luke ist 12, geht in die 7. Klasse und liebt Basketball, Rudern, Pfadfinder, Gitarre und Theaterspielen. Dazu kommt noch lesen und Handy spielen, Freunde treffen und vieles mehr. Bleibt da noch Platz für Schule und Lernen? Das und mehr verrät er im Interview. Da sagt er auch, was Kinder sich von ihren Eltern wünschen und vor welchen Herausforderungen sie stehen.

Was brauchen Kinder zum Lernen?

Eigentlich ist es einfach: Kinder brauchen zum Lernen Freude und Spaß, meint Luke. Zum einen muss die Lehrerin oder der Lehrer Spaß haben und Spaß machen. Zum anderen muss das Kind Spaß haben, sich also für das Fach interessieren. Wenn das gegeben ist, dann fällt Lernen leicht, so der 12-Jährige.

Handy, Fernsehen und Playstation – wie viel Zeit ist gut?

Mediennutzung ist ein klassischer Streitpunkt in Familien. Dass das Smartphone Telefon, Fernsehen und Daddle-Konsole in einem vereint, macht es nicht einfacher. Zumindest bei uns zuhause ist das eine echte Herausforderung. Ich sehe schlicht nicht, wann und wie lange unser Kind mit Medien beschäftigt ist.

Und: wie viel ist genug? Luke hat da seine eigene Vorstellungen und Lösungsansätze.

Mit Luke in Verbindung treten? Nein.

Normalerweise lege ich an dieser Stelle groß und breit dar, wie du dich mit meinem Interviewgast verbinden kannst. Diesmal nicht. Denn Luke ist erst 12 – und ja, mein Sohn. 😉 Wenn du tatsächlich ihm schreiben willst, dann kannst du das an dieser Stelle ausnahmsweise einmal über mich tun – du erreichst mich unter info@christopher-end.de.

 

 

 

Kinder in die Stille führen

#Eltern-Gedöns Episode #026

Achtsamkeit: Kinder in die Stille führen – Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Kinder in die Stille zu führen, braucht ein paar einfache Zutaten. Dabei muss es nicht immer eine Meditation sein, um Achtsamkeit mit deinem Kind zu üben. In dieser Folge verrate ich dir an ein paar kurzen Beispielen, wie du mit deiner Stimme und Sprache dein Kind in ruhigere Gewässer bringen kannst.

3 Voraussetzungen um Achtsamkeit zu üben

Um dein Kind in Stille zu führen, bringe vor allem drei Dinge mit:

  1. Zeit
  2. keine Erwartungen haben, sondern präsent sein
  3. Einstimmen

Hilfreich ist natürlich auch, wenn du dich selbst schon ein wenig auf den Weg der Achtsamkeit begeben hast und erste Erfahrungen mit Meditation gemacht hat.

Es muss allerdings nicht immer gleich eine komplette Meditation sein, um deinem Kind beizubringen sich zu beruhigen. Häufig reicht es einzelne Elemente zu verwenden wie beispielsweise sehr langsam und mit einer ruhigen Stimme zu reden.

Ruhig werden am Abend

Gut Gelegenheiten dich mit deinem Kind zu verbinden und es zu beruhigen ist abends beim Schlafengehen. Dazu kann ich dir die Methode „Der Zauberkäfer“ aus dem gleichnamigen Buch von Martin Sutoris ans Herz legen – hier gibt es die Podcast-Folge mit Martin Sutoris.

Jetzt noch ein kleiner Hinweis für Kurzentschlossene aus dem Raum Köln:

Seminar-Tipp: Der kleine Samurai findet seine Mitte

Am Nachmittag des 3. Oktober findet von 14 bis 17 Uhr ein Meditations-Seminar für Eltern mit ihren Kindern statt: Unter dem Titel „Der kleine Samurai findet seine Mitte“ vermittelt Anando Würzburger Meditationen für Groß und Klein, achtsame Berührung und Techniken zur Selbstregulation. Hier gibt es alle Infos zum Seminar Meditation mit Kindern.

 

 

Audio-Reihe Achtsames Elternsein

 

 


Und für kurzentschlossene Väter 😉

Köln: Der Kreis der Väter 2018-2019

Der Kreis der Väter ist ein Selbsterfahrungsprozess über 6 Monate. 1 feste Gruppe von Vätern. 6 Abendseminare in Köln.

Weitere Infos und die Anmeldung.

Der Kreis der Väter in Köln

 


 

 

 

Béa Beste: Die richtige Schule für mein Kind finden

#Eltern-Gedöns Episode #025

Bea Beste: Die richtige Schule für mein Kind finden | Eltern-Gedöns-Podcast
Was ist die richtige Schule für mein Kind? Das fragen sich viele Eltern zur Einschulung oder Schulwechsel. Béa Beste verrät im Podcast-Interview viele Tipps und sie muss wissen, wie es geht – schließlich hat sie eine ganze Kette von Schulen (mit-)gegründet.

Béa Beste – die Schulgründerin

Zu erst einmal: Béa Beste heißt tatsächlich so – das wird sie nämlich häufig als erstes gefragt. Béa ist vor allem eine Gründerin aus Leidenschaft. Ein Unternehmen gründen ähnelt einer Geburt, meint sie.

„Du kannst alles, – du musst es erst noch lernen.“

Und Béa kennt alle Seiten des Unternehmertums: Während sie mit Phorms eine erfolgreiche Schulkette (mit)gegründet hat, die mittlerweile acht Standorte umfasst, ist ein anderes Unternehmen von ihr gescheitert. Ihrer sprühenden Energie und Optimismus hat das jedoch keinen Abbruch getan. Und eins ist all ihren Projekten gemeinsam: Es ist Bildung, für die Béas Herz schlägt.

Béas eigener – steiniger – Weg

Im Podcast erzählte sie über ihren eigenen Weg, wie sie früh ihre Eltern verlor, wie sie aus ihrem Land floh, was sie dabei getragen hat – und weshalb Kinder Freude und Sinn brauchen, um erfolgreich ihren Weg zu gehen.

Der wichtigste Tipp zur Schulwahl

„Vertraut keinen Gerüchten“, empfiehlt Béa Eltern. Stattdessen sollten sich Eltern ein eigenes Bild von der Schule machen – und zwar mit dem Kind. Dazu können im besten Fall ein Unterrichtsbesuch zählen, aber auch der Tag der offenen Tür.

„Nicht alle Kinder aus einer Familie müssen auf die gleiche Schule.“

Wichtig sei immer: Auch auf das eigene Bauchgefühl vertrauen. Denn alle schönen Konzept taugen am Ende nichts, wenn sich Kind und Eltern mit der Schulwahl unwohl fühlten. Ausführlich erklärt das Béa  mit weitern Tipps im Podcast. Da erfahrt ihr auch Béas geheimen Hausmeister Tipp 😉

Das alles und viel mehr im Podcast – und auf Béas Blog. Dort hat sie auch eine Checkliste für die richtige Schulwahl.

Hier findet ihr Béa im Netz

Ihr findet Béa auf Facebook oder Twitter oder Instagram oder ihr schaut einfach auf ihrem Blog tollabea.de vorbei. Auf ihrem Blog findet sich auch der Artikel Mission possible: Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind? inklusive Checkliste! Das Ergebnis ihres Projektes Schulgründung könnt ihr in Form der Schulkette Phorms bestaunen.

 


Köln: Der Kreis der Väter 2018-2019

Der Kreis der Väter ist ein Selbsterfahrungsprozess über 6 Monate. 1 feste Gruppe von Vätern. 6 Abendseminare in Köln.

ACHTUNG: Der Kreis der Väter startet am 4. Oktober – nur noch wenige Plätze frei!

Weitere Infos und die Anmeldung.

Der Kreis der Väter in Köln

 


 

Angeleitete Meditationen: Der leichte Weg

#Eltern-Gedöns Episode #024

Angeleitete Meditationen für Eltern – Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

In vielen Familien potenziert sich der Stress der Gesellschaft. Zu den Anforderungen aus dem Beruf kommt jetzt noch die Dynamik von Kindern und Partnerschaft. Eigentlich wäre Anhalten, Innehalten oder Zu-Ruhe-Kommen genau jetzt angesagt. Doch genau das fällt vielen Eltern ja so schwer. Geführte Meditationen bieten für mich einen leichten Weg Achtsamkeit zu üben.

 

Wenn es mit dem Stillsitzen nicht klappt

Nicht nur kleine Zappelphilippe in der Schule hält es kaum auf den Stühlen – auch vielen Erwachsenen fällt es schwer, still zu werden. Dabei bedeutet Meditation eigentlich einfach zu schauen, was gerade da ist. Oft ist allerdings so viel los (im Kopf), dass es schon schwerfällt überhaupt sitzen zu bleiben. Deswegen liebe ich bewegte Meditationen (ausführlicher hier zu den Vorteilen der körperorientierten Meditationen) und angeleitete Meditationen.

Die Vorteile geführter Meditationen

Angeleitete Meditationen wirken aus meiner Sicht aus zwei Gründen besonders gut: Zum einen geben sie einen festen Rahmen vor und zum anderen ist da ein Person, die mich führt.

Der Fitness-Club-Effekt

Mir fällt es einfach leichter, regelmäßig Sport zu machen, wenn ich einen festen Rahmen dafür habe – zum Beispiel: Montagabend Aikido. Ich weiß ich muss pünktlich sein, sonst fangen die ohne mich an. Vielleicht warten sie sogar auf mich. Dieser Rahmen gibt mir Halt. Und das ist in der Meditation gerade am Anfang ungeheuer wichtig.

Zumindest ich lies mich anfangs viel zu schnell ablenken. Ein Gedanke kam und schon sprang ich auf. Oder ich saß da und die Sorgen wirbelten in meinem Kopf. Danach fühlte ich mich noch schlechter als zuvor.

Wenn hingegen mich jemand durch den Prozess führt, dann fällt es mir viel leichter zu bleiben. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Dem Gegenüber.

Wenn sich Stille überträgt

Ein Gegenüber, eine Person, die mich durch oder in Meditation führt, hat ganz entscheidende Vorteile: Allein durch ihre Anwesenheit kann sich mich beruhigen. Besonders wenn sie in Meditation geübt ist: Dann ist es als färbe ihre Stille auf mich ab. Soziale Ansteckung nennt man das.

Der Wirkung der Stimme kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Deswegen funktionieren geführte Meditationen auch als Audio, das heißt wenn überhaupt keine reale Person anwesend ist.

 

 

Cover Dem Herzen Kraft geben – die Hara-Herz-Meditation CD-Tipp

Die Hara-Herz-Meditation ist eine angeleitete bewegte Meditation, die das japanische Konzept des Haras (unserer Mitte) nutzt. In dieser Meditation stärkst du zuerst dein Hara und dann dein Herz. Am Ende gehe ich auf der einen Seite geerdert und beruhigt und auf der andern Seite mit Tatkraft aus der Meditation. Die Meditation dauert 35 Minuten und ist von Anando Würzburger eingesprochen.

 

Dem Herzen Kraft geben: Hara Herz Meditation 
Autor: Anando Würzburger

1 CD
ca. 16 EUR

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Audio-Reihe Achtsames Elternsein

 

 


Köln: Der Kreis der Väter 2018-2019

Der Kreis der Väter ist ein Selbsterfahrungsprozess über 6 Monate. 1 feste Gruppe von Vätern. 6 Abendseminare in Köln.

Weitere Infos und die Anmeldung.

Der Kreis der Väter in Köln