Julia Dibbern: Mehr Abenteuer für Kinder

#Eltern-Gedöns Episode #EG049

Julia Dibbern: Wieso Kinder Abenteuer brauchen | Christopher-End Podcast

Kinder brauchen neben Geborgenheit auch Freiheit – wieso und wie Eltern die Kunst des Loslassens üben, erklärt Julia Dibbern in dieser Folge. Julia ist Autorin einer Reihe von Erziehungsratgebern. Ihr neustes Buch heißt Wild World. 

Nach vielen Büchern über Geborgenheit hat Julia Dibbern jetzt mit Wild World ein Buch geschrieben, das Eltern Mut machen will loszulassen. Denn Kinder brauchen neben der Verbindung auch die Freiheit. Die Freiheit die Welt zu entdecken, Dinge selber zu machen, zu scheitern und daran zu wachsen.

Die Geborgenheit haben viele Eltern im Blick, wenn es um das bindungsorientierte Leben mit Kindern geht. Allerdings gehört zum Aufwachsen auch dazu, dass sich die Kinder von den Eltern lösen. Gar nicht so einfach, gerade wenn man eine starke Bindung zu den Kindern aufbaut. Also: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Und: Was braucht mein Kind? 

Die resiliente Familie

Nicht nur einzelne Personen können eine Resilienz entwicklen, nein auch Systeme können resilient sein – und damit auch Familien. Was resiliente Familie ausmacht, erklärt Julia und Nicola ausgiebig in ihrem Buch Wild World. Julia verrät allerdings auch im Podcast zwei Punkte, die für helfen ein resilientes Familiensystem zu schaffen.

Was du im Podcast noch lernst

  • Warum Julia als Kind ein Junge namens Jack war.
  • Wieso es wichtig ist, dass es am Ende eine coole Geschichte ist.
  • Wie du aus einem verregneten Ausflug eine bedeutsame Erfahrung machst.
  • Wer in der Familie verantwortlich ist für die Stimmung.
  • Wieso Julia ihr Kind für sich arbeiten ließ.  

Hier findest du Julia

Julia hat gleich eine ganze Reihe an Büchern geschrieben – und sogar etliche Jugendromanen. Von ihren Fachbüchern will ich nur Verwöhn dein Baby nach Herzenslust (Beltz), Slow Family (Beltz) und Geborgene Babys (Tologo) erwähnen – und natürlich ihr neustes Buch Wild World – Wie Kinder an der Welt wachsen und Eltern entspannt bleiben (Beltz).

Alle Bücher von Julia, ihren Blog und weitere Angebote findest du auf ihre Webseite www.juliadibbern.de. Ansonsten ist die Autorin auf Instagram aktiv und auf Facebook.


Tagesseminar Elternsein

Einen Tag lang widmen wir uns unserem Elternsein: Welches Bild haben wir von uns als Mutter oder Vater? Was davon tut uns gut? Was braucht eigentlich unser Kind? Und wie können wir anders miteinander sein, uns miteinander austauschen?

Dieses Seminar ist eine liebevolle Reise zu dir – entschleunigend und meditativ.

11. Mai 2019
Wandelraum | Rösrath (bei Köln)

Tagesseminar Elternsein


Mehr oder wenige Grenzen setzen? Es kommt darauf an

#Eltern-Gedöns Episode #EG048

Wann sollen, dürfen oder müssen wir denn nun Grenzen setzen? Die Antwort darauf kann – wie im Titel schon anklingt – nicht pauschal ausfallen. Es kommt also darauf. Grenzen setzen ist Teil eines Gleichgewichtes oder zweier sich gegenübersehender Bedürfnisse. Es kommt also darauf an, in welcher Richtung das Gleichgewicht aus dem Takt geraten ist.

Nähe und Distanz

Die grundlegende Bedürfnis-Achse, von der ich spreche, lautet Nähe und Distanz oder Verbindung und Autonomie. Nähe und Verbindung geben Halt und das schließt Grenzen setzen mit ein. Ausführlicher habe ich das schon in der letzten Folge dieser Reihe besprochen.

Wenn das Gleichgewicht gestört ist

Wenn diese Balance zwischen den beiden Bedürfnissen aus dem Gleichgewicht gekommen ist,  ist es sinnvoll, sich in die andere Richtung zu bewegen – oder frei nach dem großen Paul Watzlawick: Mehr desselben hilft nur dabei das Problem zu zementieren.

Wir müssen also umdenken, wenn wir etwas ändern wollen. Häufig sind wir allerdings so in unserer Sicht der Welt und des Problems gefangen, dass da nur noch ein Perspektivwechsel hilft. Die Sicht von außen also.

Was du in dieser Folge lernst

  • Wieso es manchmal nicht reicht, nur Eltern und Kind zu befragen
  • Wieso die Frage nach Grenzen zu kurz greift
  • Was es in einer konkreten Situation eigentlich braucht

Die Reihe zu Grenzen setzen

Die erste Folge zur Reihe Grenzen setzen heißt Grenzen in der Erziehung: ja oder nein?

Die zweite Folge heißt Grenzen setzen und das innere Kind


Der Kreis der Väter – Start: 14. März 2019

Der nächste Kreis der Väter in Köln startet am 14. März 2019. (Falls du das zu einem späteren Zeitpunkt siehst, schau trotzdem gerne auf der Seite vorbei – wir bieten immer wieder neue Kurse an.) Aktuell (Anfang 2019) haben wir noch Plätze frei! Weitere Informationen zum Kreis und die Online-Anmeldung findest du auf der Kreis der Väter Seite. Aktuelle Kurz-Videos von uns gibt es auf der Kreis der Väter Facebook-Seite.


Tagesseminar Elternsein

Einen Tag lang widmen wir uns unserem Elternsein: Welches Bild haben wir von uns als Mutter oder Vater? Was davon tut uns gut? Was braucht eigentlich unser Kind? Und wie können wir anders miteinander sein, uns miteinander austauschen?

Dieses Seminar ist eine liebevolle Reise zu dir – entschleunigend und meditativ.

11. Mai 2019
Wandelraum | Rösrath (bei Köln)

Tagesseminar Elternsein

Julia Schmidt-Jortzig: Was Eltern brauchen

#Eltern-Gedöns Episode #EG047

Julia Schmidt-Jortzig im Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Als Redakteurin bei Eltern.de hat Julia Schmidt-Jortzig das Ohr ganz nah am Familienleben in Deutschland, den Herausforderungen, vor denen Eltern heute stehen – und vor allem was sie wirklich brauchen. In dieser Folge geht es sowohl darum, was sich politisch ändern muss, als auch darum, was wir Eltern anders machen können. Ein kleiner großer Schritt, meint Julia, wäre einfach  mehr loben!

Julia Schmidt-Jortzig

Julia ist Journalistin und arbeitet als Online-Redakteurin bei Eltern.de – unter anderem betreut sie als Host den Eltern-Gespräch-Podcast. Zuvor hat sie als Fernsehjournalistin für ARD „Titel Thesen, Temperamente“, NDR „Kulturjournal“, WDR „frauTV“, WDR „Westart“ und ARTE „Metropolis“ gearbeitet.  Julia ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der Druck von außen oder Marke Mama

Woher kommt dieser Druck, unter den vielen Eltern heute stehen? Julia ist sich sicher – Instagram & Co. haben ihre Spuren hinterlassen. Und wenn dann beide Eltern arbeiten, bleibt einfach wenig Zeit und Kraft die Wohnung Instagram-foto-tauglich herzurichten.

Wege aus dem Stress: einfach mehr loben

Julia hat einen einfachen Tipp, wie sich Eltern gegenseitig unterstützen können: Loben! Denn viel zu häufig sehen wir vor allem das, was nicht läuft – vor allem bei den anderen.

Wenn wir uns allerdings fragen, was unser Gegenüber, die andere Mutter oder der andere Vater jetzt eigentlich wirklich brauchen, dann ist das ein: „Ich finde ihr macht das total klasse.“

Diese Anerkennung für all das, was gut läuft, kommt viel zu selten. Dabei läuft es in den allermeisten Familien wirklich, wirklich gut. Denn Eltern wollen es gut machen – eine Erfahrung, die Julia immer wieder zutiefst in den Begegnungen zu ihren Interviews berührt.

„Ich finde ihr macht das total klasse.“

Julia Schmidt-Jortzig

Was du noch in dieser Folge lernst:

  • Wieso wir den Clan brauchen
  • Wann Kompromisse hilfreich sind
  • Wieso wir uns unsere inneren Bilder, Ansprüche und Vorstellungen prüfen sollten
  • Wieso wir als Eltern untereinander übers Geld reden müssen

Shownotes: Die Links zu Julia

Auf jeden Fall eine Empfehlung für deinen Podcatcher wert sind die berührende Interviews von Julia im Eltern-Gespräch-Podcast. Außerdem kann ich dir noch ihr Projekt Family Unplugged ans Herz legen. Hier zeigen sich ganz unterschiedliche Familien sehr ehrlich und ungeschminkt in etwa 15-minütigen Interviews. Sehenswert!


Der Kreis der Väter – Start: 14. März 2019

Der nächste Kreis der Väter in Köln startet am 14. März 2019. (Falls du das zu einem späteren Zeitpunkt siehst, schau trotzdem gerne auf der Seite vorbei – wir bieten immer wieder neue Kurse an.) Aktuell (Anfang 2019) haben wir noch Plätze frei! Weitere Informationen zum Kreis und die Online-Anmeldung findest du auf der Kreis der Väter Seite. Aktuelle Kurz-Videos von uns gibt es auf der Kreis der Väter Facebook-Seite.


Tagesseminar Elternsein

Einen Tag lang widmen wir uns unserem Elternsein: Welches Bild haben wir von uns als Mutter oder Vater? Was davon tut uns gut? Was braucht eigentlich unser Kind? Und wie können wir anders miteinander sein, uns miteinander austauschen?

Dieses Seminar ist eine liebevolle Reise zu dir – entschleunigend und meditativ.

11. Mai 2019
Wandelraum | Rösrath (bei Köln)

Tagesseminar Elternsein

Grenzen setzen und das innere Kind

#Eltern-Gedöns Episode #EG046

Grenzen setzen und das innere Kind | Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End zu achtsamen Elternsein

Im zweiten Teil der Reihe „Grenzen setzen“ gehe ich auf die beiden Grundbedürfnisse Verbundenheit und Freiheit ein. Und den Widerspruch, der aus beiden Bedürfnissen entsteht. Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte: Das Dilemma der Stachelschweine.

In der ersten Folge zu Grenzen setzen im Leben mit Kindern hatte ich erklärt, warum ich glaube, dass erstens Grenzen setzen Teil unseres Elternseins, unseres Menschseins ist. Und zweitens diese Grenzen anders sind als viele annehmen: Nämlich flexibel, durchlässig und mit wachsend.

Grenzen geben schlicht und einfach Halt. Und Halt ist eines von zwei Grundbedürfnissen, die in einem Wechselspiel stehen: Nähe und Distanz, Verbundenheit und Autonomie, Halt und Freiheit.

Das Dilemma der Stachelschweine

Sehr anschaulich erklärt dies die Geschichte „Die Stachelschweine“. Es ist eine Parabel von Arthur Schopenhauer:

Es ist kalt und die Stachelschweine kommen zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen. Doch wenn sie ganz nah sind, stechen sie sich an den Stacheln der anderen. Also bewegen sie sich sofort wieder weg von ihnen, außerhalb der Reichweite der Stacheln. Doch kaum in Sicherheit vor den Stacheln wird ihnen wieder kalt und sie beginnen sich wieder aufeinander zuzubewegen. Das geht solange, bis sie einen Abstand gefunden haben, der sie wärmt und zugleich vor den Stacheln bewahrt.

Nähe oder Distanz? Ein nicht lösbares Koan

In der Psychologie würde man das wohl optimale Distanz nennen. Doch das ist ein Trugschluss des rationalen Verstandes, meint Samarona Buunk, ein spiritueller Lehrer. Dieser Teil unseres Gehirns arbeitet in Kategorien, schwarz oder weiß, richtig und falsch, entweder oder. Die beiden Grundbedürfnis nach Nähe und Distanz sind für den Verstand wie ein Zen-Koan, ein unlösbares Rätsel. Ein nicht überwindbarer Widerspruch.

Lösen kann nur der das Rätsel, der den Widerspruch lebt. Der in der Verbundenheit autonom bleibt, der im Alleinsein verbunden bleibt, so Samarona Buunk.

Die Reihe zu Grenzen setzen

Die erste Folge zur Reihe Grenzen setzen heißt Grenzen in der Erziehung: ja oder nein?


Der Kreis der Väter – Start: 14. März 2019

Der nächste Kreis der Väter in Köln startet am 14. März 2019. (Falls du das zu einem späteren Zeitpunkt siehst, schau trotzdem gerne auf der Seite vorbei – wir bieten immer wieder neue Kurse an.) Aktuell (Anfang 2019) haben wir noch Plätze frei! Weitere Informationen zum Kreis und die Online-Anmeldung findest du auf der Kreis der Väter Seite. Aktuelle Kurz-Videos von uns gibt es auf der Kreis der Väter Facebook-Seite.

 


Tagesseminar Elternsein

Einen Tag lang widmen wir uns unserem Elternsein: Welches Bild haben wir von uns als Mutter oder Vater? Was davon tut uns gut? Was braucht eigentlich unser Kind? Und wie können wir anders miteinander sein, uns miteinander austauschen?

Dieses Seminar ist eine liebevolle Reise zu dir – entschleunigend und meditativ.

11. Mai 2019
Wandelraum | Rösrath (bei Köln)

Tagesseminar Elternsein

 

Was Vätern gut tut

#Eltern-Gedöns Episode #EG045

Was Väter brauchen – mit Christoph Kraus und Christopher End vom Kreis der Väter Köln

Vor welchen Herausforderungen stehen Väter heute und vor allem: Was hilft ihnen und tut gut? Wir blicken auf den ersten Kreis der Väter in Köln zurück und teilen unsere Erfahrungen.

Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen ist für viele, Frauen wie Männer, eine Herausforderung. In dieser Folge geht es um die Männer, genau genommen die Väter. Was sind die Sorgen, Ängste und Nöte? Und was kann dir als Vater dabei helfen? Wie kannst du besser in Kontakt mit dir, deiner Partnerin und deinem Kind kommen? Wie kannst du besser abschalten, dich einlassen, deine eigenen Antworten finden, deine Grenzen wahrnehmen und dafür einstehen, spüren dass du nicht allein damit bist?

Der Kreis der Väter

Der Kreis der Väter in Köln | Zeichnung von Christopher EndDer Kreis der Väter ist ein Prozess. Eine Einladung. Eine Reise zu dir und deinem Vatersein. Es ist eine Reihe von sechs Abendseminaren, die sich über ein halbes Jahr erstrecken. Ins Leben gerufen haben ihn wir, Christoph Kraus und Christopher End, weil uns die Väter am Herzen liegen. Weil wir selbst wissen, dass es in dieser Gesellschaft nicht immer einfach und leicht ist, seine Vaterrolle zu finden, einzunehmen und gegebenenfalls zu verteidigen.

Unsere Erfahrungen für dich

Doch nicht jeder kann sich gerade jetzt auf eine solche Reise begeben. Für dich, der du eine Sehnsucht spürst, dein Vatersein anders, neu mit Leben zu füllen, für dich ist diese Folge. Wir haben eine Reihe an Herausforderungen rausgesucht, die uns aufgefallen sind. Und wir haben geschaut, was Antworten darauf sein könnten, wie Lösungen aussehen könnten, was an dieser Stelle gut tun würde. Ausführlich in der Podcast-Folge – hier grob skizziert:

Die Herausforderungen von Vätern

Im Kreis der Väter sind viele verschiedene Väter – die einen leben mit drei Kindern, die anderen mit einem Kind, die einen in einer glücklichen Beziehung, die anderen einer herausfordernden Beziehung, wieder andere sind alleinerziehend usw. Wie auch immer die äußere Ausgangslage, es gibt bestimmte Herausforderungen, die sich wiederholen:

  1. Familie & Beruf unter einen Hut bringen – wenn wir über die Work-Life-Balance, die Work-Family-Balance sprechen, ist es schon bezeichnend, das an erster Stelle dieser Phrase das Wort Work steht …
  2. Stress & Anspannung: Wenn sich die Gedanken drehen, du nicht abschalten kannst, dich nicht auf deine Familie einlassen kannst …
  3. Kontakt zu dir, deiner Partnerin/Partner & deinem Kind: Manchmal haben wir uns von uns selbst entfernt, fällt es uns schwer Gefühle wahrzunehmen, fällt es uns schwer in Kontakt mit denen zu gehen, die uns am Herzen liegen …
  4. Auf dich gestellt: Du hast das Gefühl du bist allein mit deinem Problem…
  5. Muster: Wenn wir auf eine Weise reagieren, die wir eigentlich nicht wollen und doch nicht abstellen können …

Lösungsansätze: Was helfen könnte

Im Kreis der Väter sind diese Elemente neben vielen weiteren eingebaut – du kannst sie aber auch einfach für dich adaptieren – je nachdem, was gerade für dich ansteht:

  1. Familie & Beruf vereinbaren: Werde dir klar, wie deine Schwerpunkte hier liegen. Und: Wie hättest du es gerne? Wie hätte es deine Partnerin/dein Partner gerne? Und was täte deinem Kind gut? Du willst etwas ändern, aber glaubst es ist nicht möglich: Häufig ist viel mehr möglich als wir glauben! Du musst „lediglich“ die Verantwortung übernehmen …
  2. Entspann dich: Es ist so banal wie bedeutsam – Gegen Anspannung hilft Entspannung. Eigentlich braucht es beides. Es ist ein Gleichgewicht. Wenn das eine, in dem Fall die Anspannung überhand nimmt, dann hilft es uns den Gegenpol zu stärken. Das geht mit Bewegung, Sport, Hobbys, Schlafen, Natur, Meditation und vielem mehr. Statt irgendwelchen Patentrezepten zu folgen ist es unsere Meinung nach wichtig herauszufinden: Was hilft dir?
  3. Kontakt zu dir, deiner Partnerin/Partner & deinem Kind: Nicht wenige Männer sind die ganze Zeit „im Kopf“. Der logische rationale Verstand ist bei ihnen sehr gut ausgeprägt – das bringt allerdings manchmal auch Nachteile mit sich: Wenn die Fähigkeit die eigenen Gefühle wahrzunehmen zum Beispiel dafür weniger gut ausgebildet ist. Dann fehlt der Kontakt zu mir selbst, zu einem wichtigen Teil von mir. Wir sind mehr als der rational Verstand. Wir sind auch mehr als unser bewusster Verstand.
    Oder wenn ich im Gedankenkarussell gefangen bin. Dabei gibt es viele Techniken sich der eigenen Gefühlen bewusster zu werden oder seine Körperwahrnehmung zu üben. Wenn es mir gelingt aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und im Hier und Jetzt anzukommen, kann ich ganz anders auf den anderen eingehen.
  4. Mit anderen verbinden: Es ist unglaublich erleichternd festzustellen, dass es nicht nur mir so geht. Das löst zwar vielleicht auf den ersten Blick nicht das Problem. Es verändert aber die Perspektiv: Ah, anderen geht es auch so – dann liegt es vielleicht gar nicht an mir! Und diese Erkenntnis kann sehr entspannend sein. Also: Such dir jemand, dem du dich einfach mal ehrlich anvertraust und deine Herausforderungen, Schwächen und vermeintlichen Fehler gestehst.
  5. Muster bewusst machen: Wie wir uns verhalten, läuft größtenteils unbewusst ab. Diese Programme sind gelernt. Viele davon sind hilfreich, einige eher hinderlich. Etliche dieser Muster haben wir in unserer eigenen Ursprungsfamilie gelernt. Und dann ertappen wir uns dabei, dass wir uns plötzlich genauso wie unsere Eltern anhören. Deswegen ist es sehr hilfreich, sich einmal die eigene Familiengeschichte anzuschauen. Es gibt viele Möglichkeiten: In einer Gruppe oder mit einer Therapeutin oder einem Coach oder oder …

Der nächste Kreis der Väter in Köln

Das alles üben wir auf verschiedene Weisen im Kreis. Der nächste Kreis der Väter in Köln startet am 14. März 2019. (Falls du das zu einem späteren Zeitpunkt siehst, schau trotzdem gerne auf der Seite vorbei – wir bieten immer wieder neue Kurse an.) Aktuell (Anfang 2019) haben wir noch Plätze frei! Weitere Informationen zum Kreis und die Online-Anmeldung findest du auf der Kreis der Väter Seite. Aktuelle Kurz-Videos von uns gibt es auf der Kreis der Väter Facebook-Seite.

Kein Väter-Kreis? Gründe einen!

Du suchst einen Väter-Kreis, Köln ist dir aber viel zu weit weg? Wie wäre es einen eigenen Kreis zu gründen. Hier unten findest du Anregungen. Wenn du Fragen hast, kannst du dich auch an uns wenden!

Shownotes: Weitere Informationen zu Kreisarbeit und Vätern

Eigentlich ersetzt kein Buch die Erfahrung! Deswegen empfehlen wir dir auch, dass du selbst Kreiserfahrung machst oder Teil einer anderen Gruppe warst, bevor du einen Kreis ins Leben rufst. Mir, Christopher, hat das Buch „Der große Rat: Das Council – mit dem Herzen hören und sprechen, den Kreis erweitern“ von Virginia Coyle und Jack Zimmermann (hierzuland bei Arbor erschienen) gefallen. Zur Kreisarbeit habe ich hier auch schon im Eltern-Gedöns-Podcast gesprochen.

 

Informationen en und Anleitungen zu Männerkteisen findest du auf /wegdermaenner.eu

Zeugnis und Noten – was hat das mit dir zu tun?

#Eltern-Gedöns Episode #EG044

Zeugnis und Noten: Was macht das mit dir? Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Sonderfolge zu den Halbjahreszeugnissen: Zeugnisse und Noten setzen manche Kinder – und Eltern unter Druck. Unter heftigen Druck. Ich finde es total hilfreich sich an dieser Stelle eine Frage zu stellen: Was macht das eigentlich mit dir als Mutter oder Vater? Was ist deine Beziehung zu Leistung, zu Benotung und zur Schule?

Diese Kurz-Episode ist eine Einladung zum Umdenken.

Ausführlich habe ich hier zu dem Thema Zeugnis im Blog geschrieben (damals habe ich meine Leserinnen und Hörer noch gesiezt, also nicht wundern 😉 )

PS: Ich experimentiere gerade viel mit Videos – diese Folge ist ursprünglich als Live-Video für meine Facebook-Seite entstanden.

 


 

Der nächste Kreis der Väter

Der Spagat zwischen Familie und Beruf verlangt auch Männern einiges ab. Doch wie kann es anders gehen? Dazu fehlt es häufig an Vorbildern und ehrlichem Austausch. Denn wer gibt als Vater schon gerne zu, dass er mit dem Familienleben überfordert ist? Im Kreis der Väter begleiten wir, Christoph Kraus und ich, eine feste Gruppe Väter ein halbes Jahr lang. An sechs Abendseminaren geht es um Fragen wie: Wodurch wird mein Vatersein gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend? Und vor allem: Wie kann es anders gehen?

Start: 5. September 2019

Der nächste Kreis der Väter startet demnächst – wir haben noch einige Plätze frei: Hier findest du alle Infos, Videos und Audios mit Christoph und mir, und die Online-Anmeldung.

 

Nicola Schmidt (artgerecht): Geschwister als Team

#Eltern-Gedöns Episode #EG043

Nicola Schmidt (Artgerecht): Geschwister als Team

 

Wie wachsen Geschwister zusammen? Nicola Schmidt (Artgerecht Projekt) beschreibt in ihrem Buch „Geschwister als Team“, wie Geschwisterbeziehungen gelingen.

Nicola Schmidt

Nicola Schmidt ist Buchautorin und Gründerin des Artgerecht Projektes. Angefangen hatte alles damit, dass Nicolas erstes Kind etwas früher als erwartet zur Welt kam und ein Großteil der Babyausstattung noch nicht eingekauft war. Nicola improvisierte und merkte, dass sie vieles von dem gar nicht brauchte, was als unabdingbar fürs Kindergroßziehen propagiert wurde.

Bleib im Herzen im Kontakt mit deinem Kind.
Nicola Schmidt

Die Wissenschaftsjournalisten wollte es genauer wissen und forschte nach: In Studien fand sie sich und ihre Art des Umgangs mit dem Baby bestätigt. Sie fing an darüber zu bloggen, die Community wuchs und Nicola rief das Artgerecht Projekt ins Leben, um der Frage nachzugehen: Was ist artgerecht für Babys?

Auf jeden Fall artgerecht für Kinder ist draußen zu sein in der Natur.

Das macht Natur mit Kindern

Die Natur tonisiert Kinder, sag Nicola. Sehr aufgeregte Kinder werden ruhig. Kinder, die starke Gefühle haben, entspannen sich. Kinder, die schüchtern sind, lernen Vertrauen zu anderen und werden mutiger. Deswegen finden die Artgerecht-Camps auch unter freiem Himmel statt – gelebt und geschalten wird in Tippis.

Konflikte sind normal

Ob Geschwister, Freunde oder Eltern Konflikte sind normal, sagt Nicola. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen – oder behindern.

Wie ich die Geschwisterbeziehung zerstören

Es gibt grob gesagt drei Verhaltensweisen von Eltern, die der Geschwisterbeziehung eher schaden:

  • bewerten
  • Detektiv spielen
  • Schiedsrichter sein

Geschwister als Team

Eigentlich ist es einfach: Aufhören zu bewerten, Detektiv zu spielen und Schiedsrichter zu sein. Stattdessen sollten Eltern ihre Kinder spiegeln und ihnen helfen andere Menschen zu verstehen.

Kinder verstehen: Empathie ist zu lernen

Empathie entwickelt sich erst ab dem 3. Lebensjahr. Vorher können Kinder zwar kooperieren, aber Empathie und Gerechtigkeitssinn entwickelt sich erst zwischen drei und sechs. Doch das reicht nicht! Es fehlt noch die Impulskontrolle.

Um Impulse zu kontrollieren das kann locker bis zur Pubertät dauern. Wichtig ist es zu trainieren und üben, meint Nicola.

Dieser Satz verändert alles

Im Podcast verrät dir Nicola eine ganze Menge mehr, unter anderem wieso in ihrer Familie gilt Wer schreit hat recht und außerdem, was du deinem Kind jeden Tag sagen solltest. Denn das ist der eine Satz, der alles verändern kann!

Shownotes

Nicola hat im Podcast das Buch Hilfe, meine Kinder streiten von Adele Faber und Elaine Mazlish erwähnt.

Mehr über Nicola

Nicola hat etliche Bücher geschrieben, die wichtigsten sind wohl Artgerecht – das andere Baby-Buch, Artgerecht – das andere Kleinkinderbuch, Slow Family und Mut: Wie Kinder über sich hinauswachsen– außerdem gibt es sogar einen artgerecht – Der andere Familienkalender.

Du erfährst mehr über Nicola auf nicolaschmidt.de, hier findest du alle Termine über Vorträge. Mehr zum Artgerecht Projekt gibt es auf artgerecht-projekt.de, aktuelles Infos, Anregungen und Termine auf FacebookTwitter, Instagram und YouTube.

 


 

Der Kreis der Väter

Der Spagat zwischen Familie und Beruf verlangt auch Männern einiges ab. Doch wie kann es anders gehen? Dazu fehlt es häufig an Vorbildern und ehrlichem Austausch. Denn wer gibt als Vater schon gerne zu, dass er mit dem Familienleben überfordert ist? Im Kreis der Väter begleiten wir, Christoph Kraus und ich, eine feste Gruppe Väter ein halbes Jahr lang. An sechs Abendseminaren geht es um Fragen wie: Wodurch wird mein Vatersein gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend? Und vor allem: Wie kann es anders gehen?

Du willst beim nächsten Kreis der Väter dabei sein? Hier findest du alle Infos, Videos und Audios mit Christoph und mir, und die Online-Anmeldung.

 

Grenzen in der Erziehung: ja oder nein?

#Eltern-Gedöns Episode #EG042

Erziehung: Kindern Grenzen setzen? Ja oder nein? | Eltern-Gedöns-Podcast mit christopher End

Zwischen „Kinder brauchen Grenzen“ und „Kinder brauchen keine Grenzen“ (bis hin zu „Es gibt keine natürlichen Grenzen in der Erziehung“) verläuft der Graben, die Grenze (;-)) in der Debatte um das Leben mit Kindern. Dabei sind Grenzen weder unnatürlich, wie die einen vermuten, noch sind sie starr, wie die anderen annehmen. Grenzen sind Teil des Lebens – und haben als diese überraschende Qualitäten. Eine Einladung zu einem Perspektivwechsel in Sachen Grenzen.

Meine Grenzen

Schon rein biologisch betrachte habe ich unter anderem eine wichtige Grenze: Meine Haut. Sie begrenzt meinen Körper. An ihr spüre ich mich – und das Außen.

Unsere Vorstellung von Grenzen

Viele assoziieren mit Grenzen eine Härte und eine Undurchlässigkeit. Wenn wir an Grenzen denken, kommen uns häufig nationalstaatliche Grenzen in den Sinn. Doch selbst die Grenze zwischen der BRD und DDR war – trotz aller Sicherungsmaßnahmen – nie hundertprozentig dicht – geschweige denn, dass sie für alle Zeiten Bestand hatte (zum Glück …).

Grenzen in der Natur

Grenzen in der Natur sind aber anders. Zum Beispiel bei Landschaften: Der Übergang von Wald zum Feld ist nicht mit einem Lineal gezogen, der Waldrand ist eher unscharf und er ist durchlässig.  (Übrigens: Grenzen von Herrschaftsgebieten folgten früher häufig Landschaften und Landschaftsmerkmalen – also dem Wald, dem Fluss etc.). Außerdem sind natürliche Grenzen in Bewegung – sie sind flexibel, verändern sich.

Grunderfahrungen des Embryos

Die beiden Grunderfahrungen, die uns Menschen als Embryo prägen und bis heute begleiten, seien Verbindung und Wachstum – so habe ich das mal bei Gerhard Hüther gehört. Im Bauch der Mutter ist das Kind immer verbunden und wächst gleichzeitig seinem eigenen Impuls folgend. Dabei ist es auch von der Fruchtblase, vom Bauch der Mutter begrenzt. Eine Grenze, die das Kind hält.

Grenzen sind anders, sind wichtig

Grenzen in der Natur sind durchlässig und flexibel – und manchmal sogar unscharf. Grenzen sind Teil unserer Erfahrung und Teil unseres Menschseins.

Wie wir damit konkret umgehen im Leben mit Kindern, in einer der nächsten Folgen.

Die Reihe zu Grenzen setzen

Die zweite Folge dieser Reihe heißt Grenzen setzen und das innere Kind.

 


 

Der Kreis der Väter

Der Spagat zwischen Familie und Beruf verlangt auch Männern einiges ab. Doch wie kann es anders gehen? Dazu fehlt es häufig an Vorbildern und ehrlichem Austausch. Denn wer gibt als Vater schon gerne zu, dass er mit dem Familienleben überfordert ist? Im Kreis der Väter begleiten wir, Christoph Kraus und ich, eine feste Gruppe Väter ein halbes Jahr lang. An sechs Abendseminaren geht es um Fragen wie: Wodurch wird mein Vatersein gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend? Und vor allem: Wie kann es anders gehen?

Du willst beim nächsten Kreis der Väter dabei sein? Hier findest du alle Infos, Videos und Audios mit Christoph und mir, und die Online-Anmeldung.

 

Navanita Harris: the body wisdom of children

#Eltern-Gedöns Episode #EG041

Navanita Harris on Body Wisdom and Children | Eltern-Gedöns Podcast with christopher end

Our body knows how to heal, says Navanita. But most of us have to learn to reconnect to this wisdom. Navanita teaches for over 40 years dance, meditation and speaking to the body. In this episode she talks about body intelligence, her live and how she survived an accident that nearly killed her – and how parents can support their children.

The intelligence of the body

As a child Navanita discovered meditation during a sport exercise. She started searching for more and found meditation in nature and dance. For more than 40 years she teaches a way to connect to your body beyond exercises. Instead of following instructions and movement someone else is showing you learn to listen to the movements your own body wants to do.

The accident

When Navanita was in India one day she went on a bus – although she had a strange feeling. Her body was telling her not to sit directly behind the driver. So she choosed a seat in the back of the bus. That saved her live …

You probably never walk again

„You probably never walk again“ was one of the first diagnosis Navanita got after her accident. But she proved the doctor wrong. She did walk, she even danced.

What you learn in this episode

  • How Navanita learned to talk to her body (1:40)
  • How she survived the bus accident in India (5:55)
  • What children needs to know about her body (21:40)
  • What can parents do to support their children? (27:13)
  • How jumping on the bed helped one mother to improve the relationship to her child (40:35)

Connect with Navanita Harris

All information on Navanita and her program you find on her website navanita.net. Besides the seminars and classes there are articles on body wisdom and much more. You also might want to follow Navanita on Facebook. Navanita created two guided meditations on CD and one DVD with Yoga strechting. I highly recommend at least to check out the Happy Cell CD, which is one of my favorite guided meditations.

 


 

Der Kreis der Väter

Der Spagat zwischen Familie und Beruf verlangt auch Männern einiges ab. Doch wie kann es anders gehen? Dazu fehlt es häufig an Vorbildern und ehrlichem Austausch. Denn wer gibt als Vater schon gerne zu, dass er mit dem Familienleben überfordert ist? Im Kreis der Väter begleiten wir, Christoph Kraus und ich, eine feste Gruppe Väter ein halbes Jahr lang. An sechs Abendseminaren geht es um Fragen wie: Wodurch wird mein Vatersein gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend? Und vor allem: Wie kann es anders gehen?

Du willst beim nächsten Kreis der Väter dabei sein? Hier findest du alle Infos, Videos und Audios mit Christoph und mir, und die Online-Anmeldung.

Hörerfrage: Mein Sohn (3) beschimpft mich übelst

#Eltern-Gedöns Episode #040

Schimpfen und Schreien in der Trotzphase | Podcast Eltern-Gedöns

Ein Vater weiß nicht weiter: Plötzlich fängt der bis dahin so liebevolle 3-Jährige an zu schimpfen und zu schreien – und das mit Einschlafen klappt auch nicht mehr. Dabei ist die Mutter auch nicht mehr so belastbar, schließlich ist sie im achten Monat schwanger. Meine Antwort auf diese Hörerfrage.

Folgende Mail eines besorgten Vaters erreichte mich letztens:

Lieber Christopher!

Ich werde bald glücklicher Vater von zwei Kindern sein. Prinzipiell läuft alles sehr gut, aber unser Sohn (3Jahre alt) ist im Moment schwer zu bändigen.

Wenn er etwas nicht schafft, schreit er und schimpft. Leider hat er übelste Schimpfworte – unflätigen Ausdrücke wie „Arschloch“ und „Scheiße – aufgeschnappt, die er nun regelmäßig verwendet. Er schreit und tobt, es hilft kein Ignorieren, noch ein Loben des richtigen Verhaltens. Er beschimpft mich, seine Mutter (meine Frau) und ist trotz alledem von seinem Grundwesen ein liebevolles Kind. Leider werden seine Anfälle oder Ausbrüche in den letzten drei Wochen schlimmer. Meine Frau ist im achten Monat schwanger und auch nicht mehr so belastbar …

Die Aussage, dass die Mutter im achten Monat schwanger ist, also die Geburt eines Geschwisters unmittelbar bevorsteht, finde ich hoch interessant. Sie gibt einen Hinweis, weshalb der Junge so „außer Rand und Band“ erscheint.

Veränderung kann Angst machen

Ein neues Kind bedeutet eine unglaubliche Veränderung für ein Familiensystem. Und die Kleinsten heißen diese Veränderung nicht automatisch gut. Oder nicht überwiegend gut. Sie spüren diese nahende Veränderung deutlich und im achten Monat der Schwangerschaft ist sie auch für jeden sichtbar.

Überfordert von Gefühlen

Selbst wenn sich ein Kind über ein Geschwisterchen freuen sollte, herrschen neben der Freude häufig noch andere Gefühle wie Angst oder Unsicherheit oder Wut vor. Solche starken Gefühle oder sogar ein  Mischmasch an starken Gefühlen kann ein Kind in diesem Alter in der Regel noch nicht regulieren.

Die Gefühlsregungen platzen dann regelrecht aus dem Kind heraus. Das Kind beginnt gerade erst zu lernen Gefühle zu regulieren.

 

Das Kind kann gar nicht anders als „auszurasten“.

Der erste Schritt ist also die Erkenntnis: Das Kind kann nicht anders! Es tut diese Dinge nicht absichtlich. Das Kind ist vielmehr überfordert. Und wenn Menschen überfordert sind, und das gilt umso mehr für sehr kleine Menschen, dann brauchen sie Unterstützung! Im Falle von unseren Kindern ist das unsere Unterstützung als Eltern.

Das brauchen Kinder jetzt!

Der zweite Schritt ist das Kind mit seinen Gefühlen und seinem Ausdruck anzunehmen. Der dritte Schritt ist das Kind mit seinen Gefühlen und seinem Ausdruck zu halten. Dann bekommt das Kind das Gefühl gehalten zu sein.

Mehr und ausführlicher dazu im Podcast.

Shownotes: Links und Hinweis

In der letzten Folge ging es  bereits um Geschwister: Nadine Hilmar, Autorin des Geschwisterbuches „Hand in Hand“, erklärt im Eltern-Gedöns-Interview ausführlich, wie das mit dem Leben mit mehreren Kindern geht.

Ausführlicher hatte ich auch schon vor geraumer Zeit hier über die Trotz- oder Autonomiephase geschrieben und in dieser Eltern-Gedöns-Folge habe ich darüber gesprochen, was du mit einem wütenden Kind tun kannst.

PS: Das Wort Regression gibt es übrigens nicht als Verb „regressieren“, wie ich es im Podcast verwendet habe. Asche über mein Haupt. (Regression bedeutet das Zurückfallen in kindliche Verhaltensmuster oder Verhaltensmuster einer früheren Entwicklungsstufe.)

 


 

Der Kreis der Väter

Der Spagat zwischen Familie und Beruf verlangt auch Männern einiges ab. Doch wie kann es anders gehen? Dazu fehlt es häufig an Vorbildern und ehrlichem Austausch. Denn wer gibt als Vater schon gerne zu, dass er mit dem Familienleben überfordert ist? Im Kreis der Väter begleiten wir, Christoph Kraus und ich, eine feste Gruppe Väter ein halbes Jahr lang. An sechs Abendseminaren geht es um Fragen wie: Wodurch wird mein Vatersein gespeist, was davon tut mir und meiner Familie gut und was ist eher störend? Und vor allem: Wie kann es anders gehen?

Du willst beim nächsten Kreis der Väter dabei sein? Hier findest du alle Infos, Videos und Audios mit Christoph und mir, und die Online-Anmeldung.