Tagesmutter, Kita und Schule: Übergänge fordern Kinder heraus

#Eltern-Gedöns Episode #EG067

Zur Tagesmutter zur Kita zur Schule: Übergänge fordern Kinder heraus. Eltern-Gedöns-Podcast

Ferien sind für Kinder eine Pause – und eine Zwischenzeit. Dieser Übergang von etwas Altem zu etwas Neuem kann herausfordernd sein, vor allem wenn es grundlegend ist wie von der Kita zur Schule. Was Kinder jetzt von ihren Eltern brauchen.

Manchmal sind wir Erwachsene überrascht, wenn unsere Kinder in den Ferien nicht glücklich sind – wie wir uns das so vorstellen. Das kann an vielen Gründen liegen wie Langeweile, verreiste Freunde oder auch an der Zwischenzeit und den Übergängen.

„Papa, bin ich jetzt in der Dritten?“

Meine Tochter fragte mich letztens, ob sie jetzt in der dritten Klasse sei. Worauf ich antwortete: „Nein, noch nicht. Du kommst nach den Ferien in die dritte Klasse.“ (Wobei an unserer Schule die Gruppen ja eigentlich jahrgansücbergreifend sind 😉 – das Kind wollte es trotzdem wissen.) Sie: „Aber in der zweiten bin ich auch nicht mehr. Die Schule ist ja vorbei.“

Kinder wollen – wie wir Erwachsenen auch – wissen, woran sie sind, wo sie stehen. Zugehörigkeit ergibt Sicherheit. Die Ungewissheit von der Zwischenzeit ist jedoch um so größer, je größer der Sprung ist. Also zum Beispiel von zuhause zur Tagesmutter, von der Tagesmutter zu Kita, von der kleinen Gruppe zu den großen oder vom Kindergarten in die Schule.

Große Sprünge = große Gefühle

 

Diese großen Wechsel lösen mitunter auch große Gefühle aus. Das ist ganz normal und eine aus meiner sicher gesunde Reaktion. Schließlich sind Gefühle unsere körperliche Hinweisgeber.

Hurra, Einschulung! Wirklich?

Aber die Einschulung ist doch jetzt wirklich nichts, wovor man Angst haben müsste, oder?  Tatsächlich kann die Einschulung genauso große Freude wie Sorge auslösen – und beide Gefühle können übrigens auch zusammen auftreten …

Was Kinder unterstützt: Wir!

Immer wenn Kinder vor so großen Gefühlen stehen, die sie alleine nicht bewältigen können, benötigen sie Unterstützung von uns Erwachsenen. Dabei ist es egal, ob das Gefühl kurzzeitiger Natur ist wie bei einem Wutanfall oder langfristiger vorherrscht wie bei der Sorge vor dem nahenden Wechsel in die Schule.

Halt geben – Menschen und Rituale

Übergänge werden schon seit alterhers durch Rituale begleitet. Sie haben die Funktion Halt zu geben und etwas im Außen zu versinnbildlichen, was im Inneren von statten geht. So ist natürlich auch die Einschulung ein wichtiges Ritual. Allerdings fehlt ihr aus meiner Sicht häufig ein Element.

Die Einschulung konzentriert sich auf die Freude und den Stolz darüber, jetzt ein Schulkind zu sein. Freude gehört zum Wachsen dazu – doch genauso gehört halt auch die Sorge, die Traurigkeit, die Hilflosigkeit und die Wut mit dazu. Doch dieser Teile der Gefühlspalette wird in unserer Gesellschaft häufig ausgespart!

Wenn dir auffällt, dass diese auch bei euren Festen fehlt – sei es nun in das Abschiedsfest in der Kita oder dem Erstklässler-Fest in der Schule, dann kannst du diese ergänzen. Hast du den Eindruck, dein Kind beschäftigt eine dieser Gefühle, dann spiegle das ihm.

Das kannst du ohne Anlass machen, indem du dein Kind darauf ansprichst oder in einer Situation, in der dein Kind „plötzlich“ von Gefühlen überwältigt wird. Zum Beispiel indem du sagst: „Bist du vielleicht traurig?“ und falls es eine positive Antwort gibt: „Bist du vielleicht traurig, weil die Kindergartenzeit vorbei ist?“

Wichtig ist beim Spiegeln nur, dass du deine Vorschläge als Vorschläge begreifst. wenn du daneben gelegen hast mit deiner Vermutung, dann versuch eine andere Interpretation. Vielleicht ist dein Kind nämlich gar nicht traurig, sondern wütend.

Abschiede können auch eine witzige Note beklemmen, wie dieser Tweet beweist – das nimmt der Trauer sogar ein wenig die Schärfe.

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

Alle Infos zum Kreis der Väter und zur Online-Anmeldung. 

 


 

Nicole Strüber: Wie Kinder resilient werden

#Eltern-Gedöns Episode #EG066

Nicole Strüber zu Risiko Kindheit im Interview im Eltern-Gedöns-Podcast

Nicole Strüber ist Entwicklungsneurobiologin und -psychologin sowie Autorin („Risiko Kindheit“ und „Die erste Bindung“). Im Interview spricht sie darüber, was wichtig für die Gehirnentwicklung von Kindern ist und wie Eltern die Resilienz ihrer Kinder fördern können.

 

Was ist Resilienz?

Resilienz bedeutet so viel wie Widerstandsfähigkeit. Es beschreibt also die Fähigkeit eines Menschen mit Herausforderungen bis hin zu Schicksalsschlägen umzugehen. Eine Grundlage für die Resilienz ist eine sichere Bindungserfahrung, sagt Nicole Stober.

Das braucht es für eine sichere Bindung

Für die sichere Bindung ist vor allem die frühe Bindungserfahrung prägend – aber auch die vorgeburtliche Erfahrung! Kinder, die schon vorgeburtlich Stress miterleben, weil die Mutter starkem Stress ausgesetzt ist, nehmen diese Erfahrung in ihr System auf.

Schlecht für das Ungeborene: Stress der Mutter

Nicole Strüber gibt aber Entwarnung: Mit Stress meint sie nicht, wenn eine Mutter mal gestresst ist, sondern gravierende dauerhafte Streserfahrungen wie durch Scheidung, Gewalt oder schwerer Erkrankung eines nahen Angehörigen.

Wie stärken Eltern die Resilienz ihres Kindes?

Nicole Strüber sagt: Feinfühligkeit ist wichtig und Verfügbarkeit. Das heißt das jemand da ist, wenn das Kind ein Bedürfnis hat. Das jemand da ist, der sich kümmert.

Das Kind ist nicht böse, das Kind ist gestresst.
Nicole Strüber

 

 

Mehr über Nicole Strüber

Mehr zu Nicole Strüber findest du auf Ihre Webseite nicolestrueber.de. Ihr aktuelles Buch heißt Risiko Kindheit – Die Entwicklung des Gehirns verstehen und Resilienz fördern (2019). Letztes Jahr ist bereits ihr Buch Die erste Bindung – Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen (2018) erschienen. Und zusammen mit Gerhard Roth hat sie das Buch Wie das Gehirn die Seele macht (2017) geschrieben.

Nachtrag zum Podcast: Aktuell ist Nicole Strüber nicht mehr auf Facebook aktiv.

Shownotes

Nicole Strüber spricht im Podcast über das Still Face Paradigma – den eindrucksvollen Kurzfilm zum Experiment von Dr. Edward Tronick gibt es auf YouTube. Find ich echt erschütternd. Unbedingt ansehen!

Was du noch im Podcast lernst

  • Was es braucht, damit Resilienz entsteht
  • Was die Theory of mind ist
  • Was Mentalisieren ist und wie es geht
  • Wann wir mit Mentalisieren starten können
  • Was die Ammensprache ist
  • Was unsere Gesellschaft mit uns als Familie macht
  • Was du bei der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren beachten solltest
  • Was ein guter Betreuungsschlüssel in der Kita ist
  • Wieso du wirklich vorsichtig sein solltest, wie und wann du dein Smartphones verwendest
  • Wie die traumatische Kriegserlebnisse ihres Vaters ihr Leben beeinflusst hat

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

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Nimmst du dir Zeit für dich?

#Eltern-Gedöns Episode #EG065

Zeichnung eines entspannten Vaters: Gönnst du dir Pausen?

Eltern stehen unter enormen Druck – häufig fehlt einfach die Pause. Die Zeit für dich. Also: Nimmst du dir Zeit für dich?

Wenn keine Zeit ist, sich Zeit zu nehmen …

Es gibt als Eltern eine Zeit, in der kaum Zeit oder wenig Zeit für mich ist. Das ist vor allem die erste Zeit mit dem Kind. Bei einem Baby kann es schon vorkommen, dass wir unser eigenen Bedürfnisse hinten anstellen.

Doch das Kind wird älter und unabhängiger. Dann ergeben sich neue Zeitfenster. Diese Zeitfenster sollten wir als Eltern nutzen – als Zeit für uns.

Die Bedeutung der Pause

Unser Herz ist ein gutes Beispiel für das Wechselspiel aus Anstrengung und Erholung. Nach jeder Anspannung entspannt sich das Herz wieder. Interessant ist dabei: Das Blut fließt in der Entspannungsphase quasi von selbst, passiv, in das Herz. Okay, das ist etwas verkürzt dargestellt (tatsächlich gibt es vier Phasen …), aber dennoch finde ich das eine spannende Grundlage unseres Lebens.

Und: Unser Herz versorgt sich erst einmal selbst, bevor es sich um den Rest des Körpers sorgt. Das ist auch so eine Lektion, die Eltern, die sich liebevoll um ihre Kinder bemühen, häufig mal vergessen …

Was ist deine Pause?

Pause heißt nicht, dass du schlafen musst – kann es aber. Bekanntlich ist der nächtliche Schlaf ja die Pause vom Tagwerk. Pause machen bedeutet einfach, dass du etwas tust, bei dem du dich nicht anstrengen musst, sondern bei dem du dich entspannen kannst. Für den einen ist das im Wald joggen, für den anderen Fernsehgucken und für mich zum Beispiel Gartenarbeit oder Qi Gong.

So lang und häufig brauchst du eine Pause!

Wie lange und häufig deine Pause ist, kann ich dir leider auch nicht sagen – sorry :-). Das weißt du viel besser. Ich weiß nur, dass für mich eine Pause regelmäßig und lange genug sein muss. Regelmäßig bedeutet für mich, dass ich zum Beispiel jeden Morgen Qi Gong mache. Eine halbe Stunde oder 45 Minuten schaffe ich übrigens eher am Wochenende, unter der Woche sind es meist nur zehn bis 15 Minuten.

So fängst du an, deine Pause im Alltag einzubauen

Neue Gewohnheiten sind manchmal so mühsam aufzubauen wie es schwierig ist sich schlechte abzugewöhnen ;-). Mir hilft dabei eine verbindliche Regelmäßigkeit, kleine Schritte und liebevolle Nachsicht.

Steter Tropfen …

Mit verbindlicher Regelmäßigkeit meine ich, dass ich mich zum Beispiel verpflichte jeden Morgen Qi Gong zu machen oder alle zwei Wochen donnerstagabends mich mit meiner Lerngruppe zur Meditation zu treffen.

Kleine Schritte …

Kleine Schritte helfen mir mich langsam an etwas Neues heranzutasten. Also erstmal mit 10 Minuten Qi Gong starten als gleich das 1-Stunden-Programm in den Morgen zu quetschen. Radikaler Lebenswandel klappt zumindest bei mir nicht soooo gut 😉

Viel Verständnis – für dich selbst!

Ganz wichtig: Liebevolle Nachsicht mit mir selbst. Wenn es mal nicht klappt oder ich nur einen Teil umsetze, dann bin ich nachsichtig mit mir. Veränderung braucht Zeit. Aber mit vielen kleinen Schritten komme ich ans Ziel, so meine Erfahrung.

 

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

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Silke Schnee gründete eine inklusive Schule für ihren Sohn

#Eltern-Gedöns Episode #EG064

Silke Schnee im Podcast Eltern-Gedöns

Silke Schnee ist Mutter von drei Jungs, der jüngste heißt Noah und ist mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) geboren – für ihn gründete sie mit anderen Eltern eine weiterführende inklusive Schule. Aus ihrer Erfahrungen heraus hat Silke außerdem zwei Büchern über Prinz Seltsam geschrieben.

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Zuhause spielt Noah selbstverständlich mit seinen Brüdern, die keine Behinderung haben. Silke wünscht sich, dass er in einen integrativen Kindergarten geht – und bekommt einen der damals noch seltenen Plätze. Sie merkt, dass sie mit Engagement etwas bewegen kann. Doch wie soll das in der Schule gehen?

Keine inklusive weiterführende Schule? Ich gründe eine!

Inklusion ist ein Menschenrecht – in Deutschlands Schulen ist davon vor ein paar Jahren noch nicht viel zu spüren. Silke findet auch eine inklusive Grundschule, doch weiterführende inklusive Schulen gibt es zu dem Zeitpunkt noch keine einzige in NRW. Silke beschließt gemeinsam mit anderen Eltern eine Schule zu gründen.

„Was man aus Leidenschaft tut, wird immer gut.“
Silke Schnee

Trotz aller Herausforderungen gelingt die Schulgründung. Silke ist überzeugt, dass viel mehr Veränderung möglich ist, als wir häufig denken. Statt sich nur zu beschweren oder zu jammern empfiehlt sie Eltern in Aktion zu gehen: „Geht auf die Straße, meldete euch und macht Vorschläge, wie es besser laufen kann.“

Mehr über Silke Schnee

Silke hat zwei Bücher geschrieben, in der sie ihre Erfahrung im Leben mit Noah verarbeitet hat:

  • Die Geschichte von Prinz Seltsam: Wie gut, dass jeder anders ist!
  • Prinz Seltsam und die Schulpiraten

Prinz Seltsam und die Schulpiraten ist dieses Jahr als Erstleser-Ausgabe erschienen, so dass es jetzt auch Leseanfänger sich gut selbst erschließen können.

„Kinder sind ein Geschenk – man darf sie aber trotzdem manchmal doof finden.“
Silke Schnee

Was du noch im Podcast lernst

  • Wie du Dinge bewegen kannst
  • Wie du Menschen überzeugen kannst, die anderer Meinung sind
  • Wie Silke mit Erwartungen an ihre Kinder umgeht
  • Was Silke wirklich wichtig ist im Umgang mit ihren Kindern
  • Wie Silkes Sohn ihr Leben durcheinanderwirbelte
  • Welches Geschenk Noah in die Schule bringt
  • Was Silkes nächste Projekte sind …

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

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Fehler machen ist wichtig für Eltern

#Eltern-Gedöns Episode #EG063

Fehler machen als Eltern

Ohne Scheitern kein Erfolg – das wissen wir ja vom Laufenlernen unserer Kinder. Doch wie sieht es mit unserer eigenen Fehlerkultur als Eltern aus? Hier breche ich eine Lanze für das Fehlermachen.

Laufen lernen funktioniert nur durchs Ausprobieren und Selbermachen – und das schließt nun mal Hinfallen ein. Ohne geht nicht. Manche Eltern hingegen scheinen fast schon Angst zu haben Fehler zu machen. Doch die übertriebene Vorsicht kann nach hinten losgehen. Was also tun?

Die Last perfekter Eltern

Wir bekommen ja als Eltern von überall her die Informationen, wie wichtig die ersten Jahre der Kindheit sind – ja auch hier im Podcast. Doch die vielen Informationen führen bei nicht wenigen Eltern zu einem schlechten Gewissen. Das kann ich immer wieder in Seminaren erleben, in denen es um psychologische Grundlagen und frühkindliche Prägungen geht. Die Vorstellung, was ich alles falsch gemacht haben könnte oder in Zukunft falsch machen könnte, stresst viele Eltern

Das Problem dabei sind meines Erachtens die zu hohen Ansprüche an uns selbst. Der Perfektionismus, der manche von uns dann überfällt. Doch das hat häufig, wie oben schon angedeutet, nicht den gewünschten positiven Effekt auf unser Kind. Ganz im Gegenteil.

Wenn wir die Last weitergeben

Wenn Eltern mit Sorge sind alles richtig zu machen, dann können Kinder das Gefühl der Sorge oder gar Angst eventuell mitbekommen. Sie könnten diese Sorge sogar auf sich beziehen und tief in sich spüren, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Oder sie übernehmen diese Sorge oder den Perfektionismus als Muster in ihr eigenes Verhalten.

Das Geschenk unperfekter Eltern

Unperfekt zu sein bedeutet Fehler machen zu dürfen. Das ist aus mehreren Gründen hilfreich. Zum einen signalisiert das dem Kind: Schau ich bin auch nur ein Mensch. Die Eltern, die Kindern meist überlebensgroß erscheinen, sind mit einem Mal auch ganz normale Wesen, die Fehler machen. Diese Erfahrung kann Kinder entspannen.

Elternsein als Weg

Ich sehe mein Elternsein als Weg an. Das heißt als Weg, auf dem ich lerne. Lernen funktioniert aber nur, wenn ich Fehler mache. Dabei ist ja ganz grundsätzlich die Frage, was ein Fehler ist. Vielleicht daher besser  so ausgedrückt: Ich mache erst etwas auf eine Art und dann auf eine andere Art. Ich verändere mein Verhalten. Kurz ich lerne.

Fehler und was dann?

Wenn ich einen Fehler begangen habe oder besser gesagt das Gefühl habe, dass ich meinem Kind mit meinem Verhalten geschadet habe, dann tue ich das Gleiche wie bei einem Erwachsenen: Erstens baue ich Kontakt auf und schaue, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Zweitens entschuldige ich mich für mein Verhalten und suche gemeinsam nach einer Lösung.

Wenn Eltern auf diese Weise Fehler machen, dann kann das für Kinder ein echtes Geschenk sein. Sie lernen so, dass Fehlern zum Leben dazugehören und wie ich damit umgehe: Also indem ich Kontakt aufbaue, mich entschuldige und nach Lösungen suche.

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

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Hans Hopf: Jungen verstehen

#Eltern-Gedöns Episode #EG062

Dr. Hans Hopf: Jungen verstehen im Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

Jungen haben heute einen schweren Stand, sagt Dr. Hans Hopf. Was Jungen brauchen, erklärt er in seinem Buch „Jungen verstehen“ und in dieser Folge.

Dr. Hans Hopf ist analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, hat als Lehrer an Grund- und Hauptschulen gearbeitet. Therapiezentrum geleitet, wissenschaftliche Veröffentlichungen Fachbücher und Sachbücher. Sein neustes Buch heißt „Jungen verstehen“.

Hans Hopf sagt, Jungen und Mädchen unterscheiden sich – das sieht man auch in der Art, wie sie innere Konflikte austragen. So neigen Jungen dazu ihre Spannungen im Außen abzubauen, während Mädchen ihre Spannungen nach innen nehmen. Oder um es auf den Punkt zu bringen:

Das führt nach Hans Hopf auch dazu, dass bei Jungen mehr ADHS als bei Mädchen diagnostiziert wird. Jungen fehlt dabei häufig vor allem eins: der Vater.

 

Was Jungen brauchen: einen Vater

Der Vater hat für Jungen eine besondere Bedeutung, sagt Hans Hopf. Die Rolle des Vaters ist es unter anderem dem Sohn Grenzen zu setzen. Der Junge lernt vom Vater auch, wie er sich Frauen gegenüber verhalten kann.

Vater und Mutter als Paar

Überhaupt ist die Paarbeziehung der Eltern wichtig für das Kind – es lernt quasi am Vorbild, wie Beziehung geht. Fehlt der Vater, sei es weil er viel unterwegs ist oder weil er der Beziehung oder weil er ganz aus dem Leben der Familie verschwunden ist, fehlt auch das Vorbild.

Jungen müssen dazu lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen.

Was du noch in dieser Folge lernst

  • Wie Jungen lernen ihre Gefühle zu regulieren
  • Wieso das Digitale für Jungen so einen großen Reiz haben (24.27)
  • Was gegen die Anziehungskraft des Computers hilft (28:14)
  • Wieso es nicht reicht nur 2 Monate als Vater Elternzeit zu nehmen
  • Was Väter noch tun müssen, außer mit ihren Kindern zu toben
  • Wie sich die Aufgaben des Vaters mit dem Alter des Kindes verändern
  • Die drei Funktionen der Adoleszenz (Pubertät) (25:51)
  • Wann ich als Eltern Hilfe in Anspruch nehmen sollte
  • Den Unterschied zwischen Aggression und Destruktivität (31:07)

 

Mehr von Hans Hopf

Eine ausführliche Übersicht über die Vorträge, Bücher und Veröffentlichungen von Hans Hopf findest du auf www.hans-hopf.de. Zu seinen Büchern zählen neben vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Fachbüchern unter anderen folgende aktuelle Titel:

  • Jungen verstehen (2019)
  • Flüchtlingskinder – gestern und heute: Eine Psychoanalyse (2019)
  • Schulangst und Schulphobie: Wege zum Verständnis und zur Bewältigung Hilfen für Eltern und Lehrer (2018)

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

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Sollten Eltern streiten oder nicht streiten?

#Eltern-Gedöns Episode #EG061

Streiten oder nicht streiten? Podcast Eltern-Gedöns mit Christopher End

Schreiende Eltern tun Kinder nicht gut. Doch wenn Eltern stattdessen ihre Gefühle unterdrücken, spüren das sogar schon Babys. Was also tun?

In dieser Folge suche ich nicht nach dem goldenen Weg der Mitte, sondern nach einer Verbindung zwischen den beiden Polen. Es ist nämlich keinem gedient, wenn wir uns auf dem vermeintlichen Weg zur erleuchteten Elternschaft aufopfern. Vielmehr ist Streit eine Chance eine neue Seite an dir zu entdecken.

Wut ist eine Warnlampe

Wut ist ein Geschenk. Es zeigt, wenn jemand über meine Grenzen latscht. Es ist die rote Warnlampe, die in meinem Körper, in meinem Inneren anspringt, wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist. Wenn irgendein Bedürfnis nicht erfüllt wird.

Wut hat also eine wichtige Funktion. Und ja, Wut zu zeigen bedeutet sich ehrlich zu zeigen. Nur, kommt es wie so häufig auf das Wie an!

Manche Menschen glauben tatsächlich, wenn sie ihre Wut dem Nächstbesten ins Gesicht brüllen, wäre das ein Zeichen von Authentizität – und das würde dann sogar noch gut für Kinder sein.

Nur: Schreien und brüllen tut Kinder nicht gut, ganz im Gegenteil. Je kleiner die Kinder sind, desto eher und tiefer verunsichert es sie und verletzt sie.

Also besser einen auf rosarote Wolke machen und Harmonie heucheln?

Schon Babys lesen Gefühle

Das Problem: Selbst Babys spüren, wenn ihre Mutter die Gefühle zurückhält. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt.

Dieser Mismatch von gefühltem und ausgedrückten Gefühl kann Kinder tief verunsichern. Sie spüren, dass etwas bei dem anderen nicht stimmt, aber sie erleben es nicht. Es erzeugt eine Unsicherheit. Nebenbei verpassen sie die Gelegenheit, wie sie mit Gefühle umgehen können …

Der goldene Weg der Mitte?

Natürlich wäre es toll, wenn wir ein Gefühl wahrnehmen, es benennen und das Bedürfnis dahinter ruhig und Angriff formulieren können. So in der Art: „Es macht mich sauer, dass hier so viel auf dem Boden rumliegt. Ordnung ist mir wichtig.“

Nur machen solche Vorstellung meiner Erfahrung nach nur für viele Menschen einen Riesendruck.

Deswegen finde ich es hilfreicher erstmal zu verstehen, wie ich ticke. Also: Bin ich eher der harmoniesüchtig oder der streitsüchtig? 😉

Und dann im nächsten Schritt mir zu überlegen, was denn das Geschenk an der anderen Seite sein könnte – und wie ich vielleicht einen kleinen Schritt dorthin machen könnte.

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

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Maike Mauer: Kugelzeit – über Schwangerschaft und Geburt

#Eltern-Gedöns Episode #EG060

Maike Mauer: Kugelzeit | Eltern-Gedöns-Podcast mit Christopher End

 

 

Maike Mauer hat mit dem Buch Kugelzeit eine wundervolle Fundgrube zu Schwangerschaft und Geburt geschrieben. Im Podcast spricht sie darüber, warum ihre eigene Schwangerschaft ganz anders als gewünscht verlief und sie herausforderte.

Maikes Buch Kugelzeit: Glücklich, gelassen und entspannt durch Schwangerschaft & Wochenbett ist ein echtes Coffee-Table-Book: Großformatig und wunderschön anzuschauen. Mit seinen vielen Artikeln, Interviews und Tipps gleicht es eher einem voluminösen, gebundenen Magazin als Buch. Tatsächlich soll es genau das sein: Eine Einladung zum Schmökern und sich inspirieren lassen.

Maike will nur Anregungen geben, so dass sich die Leserin ein eigenes Bild machen kann. Dass sich jede das herausholen kann, was für sie stimmig ist. Dazu lässt Maike im Buch die verschiedensten Menschen zu Wort kommen: Ärztinnen, Bloggerinnen und

Herausforderung Schwangerschaft und Geburt

Doch Maikes eigene Schwangerschaft war gar keine Bilderbuchschwangerschaft. Im Podcast erzählt sie, wie es plötzlich sehr ernst wurde und sie viel zu früh im Krankenhaus landete. Diese Wende hat sie herausfordert.

Maike erklärt, dass es mehrere Dinge waren, die sie durch diese Zeit getragen haben: Neben viel Zuspruch und Unterstützung von ihrem Mann, Freunden und Verwandten war es vor allem ihre Intuition, ihr Bauchgefühl und ihre Verbindung zu ihrem Kind, das sie getragen hat.

Mehr über Maike Mauer

Du kannst Maike über Facebook erreichen – vor allem ist sie aber auf Instagram aktiv. Ihr Buch „Kugelzeit: Glücklich, gelassen und entspannt durch Schwangerschaft & Wochenbett“ (ISBN: 9783833868238) umfasst 264 Seiten und ist dieses Frühjahr bei GU erschienen.

Was du sonst noch in der Episode lernst

  • Was Maike am Verhalten anderer gestört hat
  • Ob man in der Schwangerschaft Tipps und Ratschläge geben sollte
  • Wie man Frauen im Wochenbett wirklich unterstützen kann

 

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

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Was du tun solltest, wenn es dir gut geht

#Eltern-Gedöns Episode #EG059

Eltern-Gedöns-Podcast: Folge 58 - was du tun solltest, wenn es dir gut geht

Wenn es uns gut geht, dann sollten wir besonders aufmerksam sein! Gerade als Eltern. Wieso? Ganz einfach – damit wir lernen, was wir gemacht haben, damit es uns gut geht. 

 

Lösungen kommen aus uns

Problem kommen aus dem Unbewussten – und die Lösungen kommen aus dem Unbewussten, sagt Dr. Gunther Schmidt (Milton Erickson Institut Heidelberg). Anders ausgedrückt: Es geht um unsere Lösungskompetenz!

Die eigene Lösungskompetenz mehr und mehr zu verstehen und ihr vertrauen zu lernen, kann ein mächtiges Instrument sein, wenn es darum geht den zuweilen stressigen Familienalltag zu meistern.

 

Meist ist es jedoch besonders schwer sich seiner eigenen Lösungskompetenz zu erinnern oder ihr gar zu vertrauen, wenn alles über mir zusammenschlägt. Dann ist der Glaube an mich selbst nicht nur klein, sondern verstellt uns auch die Verzweiflung jede Erinnerung an Lösungsstrategien.

Um die eigene Lösungskompetenz besser kennenzulernen und lernen ihr zu vertrauen, ist es also so wichtig in „guten Zeiten“ einen Blick auf sich selbst zu werfen.

Das erfordert gar nicht viel.

Werde Detektiv in eigener Sache

Ich empfehle dir drei kleine Schritte, um dir selbst auf die Schliche zu kommen:

  1. Bade im Glück!
  2. Spüre genau, wie sich das anfühlt!
  3. Frage dich: „Wie mache ich das?“

Es geht also darum Detektiv in eigener Sache zu werden.

So nährst du zum einen die Erkenntnis, was du dazu beiträgst, dass es dir gut geht. Zum anderen machst du dir deine Erfahrung noch mal bewusst. Das ist so eine Art Frederick-Effekt – in Anlehnung an die Maus Frederick aus dem Kinderbuch von Leo Lionni: Du sammelst deine Glückserfahrungen in dir!

 

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

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Anne & Uli: 22 Monate – Leben und Abschied von Josef

#Eltern-Gedöns Episode #EG058

Was wenn ein Kind schwerst krank ist – was wenn es stirbt? Anne & Uli beginnen vier Jahr nach der Geburt von Josef und zwei Jahr nach seinem Tod das Leben mit ihm nachzuerzählen. Tag für Tag im Blog 22monate.de.

Josef kommt schwer krank auf die Welt. Die Eltern, Anne und Uli, und die große Schwester Klara leben jetzt mit einem Kind, das laufend Betreuung braucht, rund um die Uhr. Sie entscheiden Josef zuhause zu pflegen.

Pflege: Wenn die Grenzen verschwinden

Doch dann springt eine Betreuungsmaschine an, die alle überrascht und irgendwann auch heraus- wenn nicht überfordert hat. Denn da die Eltern ihr Kind zuhause pflegen wollten, kamen nun all diese Unterstützerinnen und Unterstützer zu ihnen nachhause.

Man kann nicht nach Hause gehen.
– Uli

Krankenschwestern und Therapeutinnen, Familienbegleiter und Ärztinnen – das Zuhause von Anne und Uli und der Tochter Klara wird zur Pflegestation. So liebevoll viele der Menschen sind, so wichtig diese Unterstützung ist, für die Familie bleibt kaum noch ein Rückzugsort. Denn so sagt Uli: „Man kann von zuhause nicht nach hause gehen.“

Lieb gemeint: Wenn Hilfe übergriffig wird

In alldem erfährt die Familie viel Unterstützung: Familie und Freunde, die für sie da sind. Doch sie erleben auch, wenn ihre Grenzen überschritten werden – wohlgemeinte Ratschläge, ungefragte Hilfe bis hin zu Menschen, die den Kontakt meiden.

Besonders treibt die Eltern aber die Erfahrung um, das ihnen von außen ein Bild zugeschrieben wird. Ein Bild, das ihnen – und Josef – nicht gerecht wird. Anne und Uli erzählen jetzt ihre eigene Geschichte. Tag für Tag. 22 Monate lang.

In all dem Organisieren und Pflegen, zwischen Krankheit und Tod lebt diese Familie ihr Leben. Lacht und liebt. Die Liebe spüre ich, wenn Anne aus ihrem Blog, aus ihrem Leben mit Josef vorliest. Dieses Lachen habe ich oft gehört im Gespräch mit den beiden. Im Podcast erzählen sie auch von diesen skurrilen Momenten wie dem „übelsten Spaß im Kinderhospiz“.

Mehr von Anne & Uli

Täglich schreibt Anne auf 22monate.de, Uli macht die Bilder. Du kannst ihnen auf Twitter, Facebook und Instagram folgen. Fragen beantworten beide auch gerne per E-Mail unter post@22monate.de. Überhaupt sind sie sehr offen für den Austausch – wenn du ein Anliegen hast oder eine Idee, sprich sie bitte einfach an.

Was du in dieser Episode noch erfährst

  • Was Anne und Uli geholfen hat
  • Was sich Anne und Uli von anderen Menschen gewünscht haben
  • Wie die 6-jährige Klara mit dem schwerkranken Bruder umging

Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

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