Schulwechsel: Was Kinder jetzt brauchen

#Eltern-Gedöns Episode #EG073

Schulwechsel: Gymnasium.

Der Wechsel in eine weiterführende Schule ist eine Herausforderung für Kinder und Eltern. Was dein Kind herausfordert und wie du es dabei unterstützen kannst.

[Hörerfrage] Eine Hörerin schrieb mir letzte Woche, ob ihr Kind ein Entspannungskurs machen sollte – nach den ersten Tage am Gymnasium war der Junge sichtlich gestresst. Diese Frage hat mich inspiriert dazu diese Folge einzusprechen. 

Endlich zu den Großen zählen! Ja, viele Kinder freuen sich darauf, wenn sie die Schule wechseln. Jetzt haben sie die Grundschule hinter sich. Da macht sich oft ein Stück Aufbruch bemerkbar – zumindest vor den Ferien. Denn beim ersten Tag an der neuen Schule sieht manchmal schon alles ganz anders aus.

Wenn dann das Kind sichtbar unter dem Druck des Neuen leidet, überlegen manche Eltern, wie sie ihrem Kind helfen können. Nachhilfeunterricht oder die Konzentration üben oder Entspannung lernen?

Die inhaltlichen Anforderungen sind das eine, das andere sind die sozialen Herausforderungen. Wir Erwachsenen vergessen oft, dass diese soziale Lernen mindestens genauso anstrengend ist, wenn nicht sogar noch anstrengender.

Die neue Schule

Die Anforderungen an der neuen Schule sind vielleicht viel höher. Auf jeden Fall gibt es neue Mitschülerinnen und Mitschüler. Die neue Klasse muss sich erst finden – und das braucht Zeit. Aber nicht nur in der neuen Klasse müssen die Kinder jetzt sich zurechtfinden – nein, es gibt einen komplett neuen Kosmos an Schülerinnen und Schüler.

Der Wandel: Vom Größten zum Kleinsten

Wichtig ist auch zu verstehen: Bis vor den Ferien zählte unser Kind noch zu den Großen auf dem Schulhof. Jetzt hat sich das völlig gewandelt. Die 5-Klässler wirken winzig im Vergleich zu den 16- bis 18-Jährigen der oberen Stufen.

Viele Kinder sind zudem schlicht nicht gewohnt mit Jugendlichen umzugehen. In ihrem Freundeskreis und in der Grundschule kamen diese bisher nicht vor. An der weiterführenden Schule treffen Kinder und Jugendliche nun aufeinander.

Natürlich gibt es viele Kinder, denen das alles nichts ausmacht. Die sich vielmehr spielend in dem neuen Kosmos zurecht finden. Doch vielen anderen fällt das nicht so leicht. Ich glaube sogar: Es ist normal, wenn wir Zeit brauchen uns an eine neue Situation anzupassen.

Ein neuer Kosmos tut sich auf

Das ist noch nicht alles: Es gibt neue Räume, Strukturen, Fächer und Lehrerinnen und Lehrer. Die Anzahl der Fächer und damit der Bezugspersonen hat sich erhöht, meist auch die Stundenzahl.

Wie unterstütze ich mein Kind?

Schulwechsel fordert Kinder heraus. Was sie jetzt von ihren Eltern brauchen, ist Verständnis, Geduld und Halt. Verständnis, dass Veränderungen Zeit brauchen. Auch wir ach so Erwachsenen brauchen Zeit, bis wir uns in einer neuen Arbeitsstelle eingelebt haben.

Aus diesem Verständnis heraus kann Geduld erwachsen. Geduld, die wir brauchen, wenn unser Kind plötzlich schlecht gelaunt ist oder sich mit uns streitet. Vielleicht reißt sich das Kind in der Schule, in der Klasse, im Unterricht zusammen. Aber diese Anspannung braucht ein Ventil.

Wie lange dauert es denn?

Bis zu den Herbstferien würde ich meinem Kind auf jeden Fall Zeit geben, sich  an der neuen Schule zurecht zu finden. Häufig brauchen Kinder aber auch bis zu den Weihnachtsferien, um anzukommen. Und manchmal dauert es auch bis Ostern, bis neue Bekanntschaften entstanden sind (von Freundschaft will ich gar nicht erst reden).

Was hilft gegen die Anspannung?

Bevor ich zu einer Entspannungsmethode rate, würde ich es mit etwas klassischem Sport versuchen – einem Ball hinterherzujagen kann wundervoll entspannend sein. Hilfreich sind auch Angebote wie Pfadfinder, die gerade keinen Wettkampfcharakter haben. Hier geht es dann einfach darum, gemeinsam mit der Gruppe etwas Tolles zu erleben oder auf die Beine zu stellen.

Wie sieht es bei euch aus?

Und: Wie ist es deinem Kind an der neuen Schule ergangen? Schreib mir gerne in die Kommentare, wie es dir und deinem Kind nach dem Schulwechsel ergangen ist.

 


Der nächste Kreis der Väter startet am 10.10.!

Wenn du beim nächsten Kreis der Väter in Köln dabei sein willst, dann beeil dich und melde dich!

Videos, Interview und viele Infos zum Kreis der Väter – inklusive Anmeldung 

Birgit Engert: Intuitiv essen in der Familie

#Eltern-Gedöns Episode #EG072

Birgit Engert über intuitives Essen in der Familie im Eltern-Gedöns-Podcast

Essen ist in vielen Familien ein Dauerstreitpunkt – doch das muss nicht sein. Wie es anders gehen kann, erklärt Ernährungs-Coach Birgit Engert in dieser Folge.

 

Eigentlich ist es einfach: Wenn das Baby auf die Welt kommt, weiß es ganz genau, was es will und braucht. Irgendwann und irgendwie verlernen wir dieses intuitive Wissen – gerade um unsere Ernährung. Birgit bricht eine Lanze dafür, wieder im wahrsten Sinne des Wortes mehr unserem Bauchgefühl zu vertrauen.

Birgit: lernen auf das eigene Gefühl zu vertrauen

Birgit ist Ernährungscoach und hilft Menschen dabei, ihren Wohlfühlkörper (wieder) zu finden. Statt Diäten und Vorschriften zu machen, setzt sie auf die somatische Intelligenz, also unser inneres intuitives Wissen. Ihr Ziel ist es, dass ihre Kunden lernen wieder nach ihrem eigenen Gefühl zu essen und sich zu bewegen.

Unser Bauchgefühl

Mein Kind isst nur Nudeln, mag kein Salat, isst nie seinen Teller auf oder bleibt beim Essen nicht sitzen – Essen kann Stress pur sein. Doch Stress ist ein schlechter Lehrmeister. Birgit geht einen anderen Weg: Sie setzt auf unsere Körperintelligenz. Sie glaubt es ist sinnvoller und gesünder, wenn wir beim Essen auf unsere Körperintelligenz und die unserer Kinder hören.

Mehr über Birgit

Du erreichst Birgit über ihre Webseite happyness-muenchen.de – inklusive ihres Blogs und Podcasts oder über einen ihrer zahlreichen Social Media Kanäle wie auf Facebook, Instagram und Pinterest. Die Elternkurse bietet Birgit zusammen mit Confidimus an: www.confidimus.de.

Was du noch in dieser Folge lernst

  • Warum viele Menschen heute den Zugang zu ihrem inneren Wissen verloren haben
  • Wie Birgit das heiße Thema Süßigkeiten handhabt
  • Was Eltern tun können, damit Kinder einen natürlichen Umgang mit Ernährung bewahren
  • Was Eltern machen, wenn ihre Kinder quasi „süßigkeitenverliebt“ sind
  • Wie ich als Erwachsener anfangen kann mein Essverhalten zu ändern
  • Wie wir immer noch unbewusst unseren Kindern beibringen, dass sie den Teller aufessen müssen
  • Was die richtige Diät für dich ist

 


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Couch-Potato oder Action Junkie?

#Eltern-Gedöns Episode #EG071

Couchpotatoe oder Action Junkie _ Etlern-Gedöns Podcast

Ruhe hat einen hohen Bedeutung für uns Menschen – in unserer Gesellschaft hingegen ist Nichtstun nicht gern gesehen. Gerade Eltern neigen dazu sich zwischen Familie und Beruf zu verausgaben. In dieser Übung kannst du dein Bezug zu Aktion und Ruhe erforschen.

Urlaub heißt entspannen – doch während manche am liebste den ganzen Tag lesend verbringen, müssen andere raus in die Natur, wieder andere Sport treiben und die nächsten schließlich ein Kultur. Doch: Weder das eine noch das andere ist schlechter oder besser – beides, Action und Ruhe gehören zum Leben.

Kennst du dein Neigung: Mehr Ruhe oder mehr Action?

Meist ist bei jedem von uns eine Seite stärker ausgeprägt. In dieser Folge gebe ich dir eine Übung an die Hand, mit der du ein bisschen den Spielraum zwischen diesen Polen erforschen kannst. Denn das bringt Lebendigkeit: Wenn wir uns frei zwischen den Polen bewegen können.

Wenn wir nur auf  „unserer Seite“ bleiben, dann birgt das jeweils eine Gefahr: Die Coachpotatoes kommen nicht aus dem Quark und bekommen bestimmte Aufgaben, die ihnen eigentlich wichtig sind, nicht erledigt. Die Action Junkies hingegen können sich schnell verausgaben und ihre Ruhepausen übersehen. Beides kann auf seine Weise Stress bedeuten …

Mehr dazu und eine kleine Übung in dieser Kurzfolge.

 


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Nicola Schmidt: Erziehen ohne Schimpfen

#Eltern-Gedöns Episode #EG070

Interview mit Nicola Schmidt von Artgerecht über Erziehen ohne Schimpfen

Wir wollen unsere Kinder liebevoll erziehen – doch was tun, wenn die Lieben nicht so wollen wie wir? Buchautorin Nicola Schmidt erklärt im Interview, wie Elternsein ohne Schimpfen geht.

 

Wieso schimpfen als Eltern keine gute Idee ist

Indem ein Kind ein bestimmtest Verhalten zeigt, stellt es den Erwachsenen eigentlich eine Frage. Zum Beispiel: Bitte hilf mir, diese Herausforderung zu lösen. Bitte zeig mir die Regel, wie ich mich verhalten soll.

„Schimpfen funktioniert – sehr kurzfristig.“
Nicola Schmidt

Schimpfen wir in dieser Situation mit dem Kind, üben wir als Erwachsene noch mehr Druck auf das System aus. Damit verbauen wir die Möglichkeit, dass das Kind tatsächlich lernt, wie es diese Situation lernt.

Stattdessen lernt das Kind durch Schimpfen etwas völlig anderes. Zum Beispiel lernt es, dass es nichts wert ist. Das mindert langfristig das Selbstwertgefühl des Kindes.

Wenn ich schimpfe, mache ich mir auf lange Sicht die Sache schwieriger.“

Zum Glück geht es auch anders!

Wege aus der Schrei- und Schimpffalle

Wenn es Punkte gibt, an denen ich schimpfe, empfiehlt Nicola die Frage: Warum setz mich das als Mutter oder Vater unter Stress?

3 Schritte aus dem Konflikt

Zuerst signalisiere deinem Kind, dass es okay ist – auch wenn es gerade einen „Fehler“ gemacht hat. Dann braucht dein Kind die Rückmeldung, ob sein Verhalten erwünscht oder unerwünscht ist. Und drittens braucht dein Kind eine Alternative, wie es die Situation anders bewältigen kann.

Was du noch in dieser Folge lernst

  • Was mir beim Zelten mit meinen Kindern passiert ist [9:33]
  • Wie du herausfindest, worauf du anspringst [11:48]
  • Einfache Tricks von Nicola, um dich zu entlasten [12:30]
  • Was Nicola von perfekten Eltern hält  [15:08]
  • Die umverhandelbaren Regeln in Nicolas Familie [19:04]
  • Die Fahrstuhlmethode von [21:08]
  • Welche Bedeutung das Gefühl Scham hat [25:03]
  • Wie Nicola bei sich den Druck rausnimmt [28:57]
  • Wie du emphatisch Grenzen setzt [32:43]

Mehr über Nicola

Neben ihrem aktuellen Buch Erziehen ohne Schimpfen: Alltagsstrategien für eine artgerechte Erziehung hat Nicola eine ganze Reihe an Büchern geschrieben. Unter anderem: Artgerecht – das andere Baby-Buch, Artgerecht – das andere Kleinkinderbuch, Slow Family, Geschwister als Team und Mut: Wie Kinder über sich hinauswachsen.

Du erfährst mehr über Nicola auf ihrer Website nicolaschmidt.de, hier findest du auch die rund 80 jährlichen Termine wie Vorträge und Seminare. Mehr zum Artgerecht Projekt gibt es auf artgerecht-projekt.de, auf FacebookTwitter, Instagram und YouTube.

Shownotes

Nicola erwähnt im Interview Rick Hanson und Laura Markham. Rick Hanson ist Neurobiologe und beschäftigt sich unter anderem mit Achtsamkeit – empfehlenswert ist sein Newsletter Just One Thing. Die von Nicola erwähnte Fahrstuhlmethode stammt von Laura Markham, die zahlreiche Bücher zum Thema Positive und Peaceful Parenting geschrieben hat.

 

Übrigens: Hier war Nicola zum ersten Mal im Eltern-Gedöns-Podcast zu Gast!

 

Und: Wie läuft das mit dem Schimpfen bei euch?

Schreib doch mal in die Kommentare, wie es dir mit dem Schimpfen geht. Wo du vielleicht feststeckst oder auch was dir geholfen hat!

 


Wutanfälle meistern und gefühlsstarke Kinder begleiten

4-Wochen Kurs in Köln: Gelassen Wutanfälle meistern

In einem kombinierten Offline-Online-Training zeige ich dir, wie du dein Kind durch Wutanfälle begleiten kannst. Der Kurs Wutanfälle gelassen meistern besteht aus zwei Nachmittagsseminaren in Köln und zwei Online-Videos. Der Kurs startet am 18. November 2019.


Bist du erfolgreich als Vater?

#Eltern-Gedöns Episode #EG069

Bist du zufrieden als Vater? Zeichnung von Vater und Tochter

Bei nicht wenigen Vätern läuft es „super“, selbst wenn enge Freunde sie fragen – und dabei ist eigentlich gar nichts in Ordnung.

Familie, Beruf und was noch?

Das Kind morgen fertig machen und zur Kita bringen, Elternabend und Schulfest und im Job war ja auch noch ein Projekt zu machen? Und wie war das mit Partnerschaft und Hobbys? Nicht wenig Väter kriegen diesen Spagat nicht gemeistert – und sind damit in bester Gesellschaft. Auch viele Mütter kämpfen mit dieser Vielzahl an Herausforderungen.

„Ein Kind ist kein Projekt.“

Manche Väter versuchen – bewusst oder unbewusst – ihre Erfolgsstrategien aus dem Beruf auf die Familie zu übertragen: Das Zeitmanagement verbessern , Aufgaben priorisieren und den Druck erhöhen. So hat der ein oder andere schon große Projekte gestemmt. Doch: Ein Kind ist kein Projekt!

Wieso Schimpfen keine gute Idee ist …

Falls du bisher ein Freund von Schimpfen, Strafen und Schreien warst – lege ich dir wärmsten die nächste Podcast-Folge ans Herz (online ab 26. August 2019). Da erklärt dir die Erziehungsexpertin Nicola Schmidt, wieso mehr Druck wirklich überhaupt keine gute Idee ist – rein wissenschaftlich betrachtet.

Das Zauberwort heißt Bindung

Denn die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Pädagogik und Psychologik zeigen deutlich: Es kommt au die Bindung an. (s. auch dazu die Podcast-Folge mit Nicole Strüber zur Resilienz und Bindung) Und ja, das sind jetzt keine bahnbrechenden völlig neuen Erkenntnisse, sondern die Forschungen reichen 50, 60, ja 70 Jahre zurück!

Wenn Väter nicht weiter wissen …

Wer sich im Kreis dreht und nicht weiterweiß – zum Beispiel mit seinem wütenden Kind – der ist gut beraten, sein eigenes Verhalten zu überdenken. Denn häufig genug neigen wir dazu unser bevorzugtes Verhalten einfach zu wiederholen oder zu intensivieren. So nach dem Motto:  Viel hilft viel.

Mehr Druck – oder das Ende vom Lied: Eltern schreien, schimpfen oder strafen  immer mehr und häufiger – und das Kind reagiert entsprechend.

Mehr desselben ist problemstabilisierend

Schon der große Paul Watzlawick sagte, dass mehr desselben problemstabilisierend ist. Willst du dass sich etwas ändert, ist es hilfreich auch dein Verhalten zu ändern.

Wieso Logik manchmal der falsche Ansatz ist

Viele Väter gehen die Sache sehr logisch an – leider folgt das Verhalten des Kindes häufig genug nicht dieser Logik. Das bringt Väter, die sehr im Kopf sind, schon mal um den Verstand. Und genau da liegt das Problem: Wir suchen eine Lösung auf der Verstandesebene, wo es eine Lösung auf Herzensebene braucht. Aber mehr dazu in dieser Folge.

Jetzt noch schnell meine beiden Tipps:

Meine 2 Tipps fürs Vatersein

  1. Beschäftige dich mit aktuellen Erkenntnissen, Ansätzen und Forschungsergebnissen zum Leben mit Kindern. Es gibt verflucht viel. Z.B. hier im Podcast, in Blogs und Büchern. Es lohnt sich.
  2. Such dir als Vater dein Dorf, deinen Tribe – damit meine ich Väter, mit denen du offen und ehrlich (!) sprechen kannst.
    (Vielleicht ist ja der Kreis der Väter etwas für dich – s.u. 😉 )

 

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

Videos, Podcast-Interview und viele Infos zum Kreis der Väter und die Online-Anmeldung. 

 


Wie du mit deiner eigenen Wut umgehst

#Eltern-Gedöns Episode #EG068

Wenn Eltern die Wut packt – wie du lernst mit deiner Wut umzugehen

Was ist, wenn die Eltern die Wut packt? Wut hat eine wichtige Funktion, problematisch ist nur, wenn sie an der falschen Stelle rauskommt – und das Kind sie abbekommt.

Die eigene Wut annehmen

Erstmal ist wichtig zu verstehen, dass Wut ein ganz normales Gefühl ist. Also solches hat es eine wichtig Funktion. Wut zeigt zum Beispiel an, dass eine unserer Grenzen verletzt wurde. Oder es kann anzeigen, dass eins unserer Bedürfnisse nicht erfüllt wird.

Es ist also im ersten Schritt hilfreich, die eigene Wut anzuerkennen.

Wut ist so etwas wie die Alarmanlage. Springt die Wut häufig an, kann es sein, dass unsere Alarmanlage defekt ist – quasi überempfindlich – oder dass tatsächlich laufend unsere Grenzen überschritten werden.

Das ist der Fall, wenn wir gestresst sind: Durch den Stress wird die Alarmanlage nämlich quasi überempfindlich und springt häufiger an.

Problematisch wird es nur, wenn die Wut quasi an der falschen Stelle herauskommt. Also wenn ich mein Kind anschreie, aber der Grund dafür mein eigenes Stresslevel, meine eigene Erschöpfung ist.

Verstehen: Woher kommt die Wut?

Je mehr ich verstehe, woher meine Wut kommt, desto besser kann ich ihr vorbeugen. Also wenn mir klar wird, dass ich einfach zu viel um die Ohren habe, dann ist es meine Aufgabe mich zu entlasten – statt mein Kind anzublöken, weil es seine Schuhe nicht in meinem Tempo anzieht …

Sollte das mit der Wut übrigens sehr hartnäckig sein, dann empfehle ich dir dich begleiten zu lassen – sei es nun von einem Eltern-Coach oder einer Therapeutin oder oder …

 

PS: Ausführlicher zum Thema Wut, Schreien und Schimpfen spreche ich mit Nicola Schmidt in der  Folge Erziehen ohne Schimpfen zum Starts ihres gleichnamigen neuen Buchs!

 

 


Wutanfälle meistern und gefühlsstarke Kinder begleiten

4-Wochen Kurs in Köln: Gelassen Wutanfälle meistern

In einem kombinierten Offline-Online-Training zeige ich dir, wie du dein Kind durch Wutanfälle begleiten kannst. Der Kurs Wutanfälle gelassen meistern besteht aus zwei Nachmittagsseminaren in Köln und zwei Online-Videos. Der Kurs startet am 18. November 2019.

Tagesmutter, Kita und Schule: Übergänge fordern Kinder heraus

#Eltern-Gedöns Episode #EG067

Zur Tagesmutter zur Kita zur Schule: Übergänge fordern Kinder heraus. Eltern-Gedöns-Podcast

Ferien sind für Kinder eine Pause – und eine Zwischenzeit. Dieser Übergang von etwas Altem zu etwas Neuem kann herausfordernd sein, vor allem wenn es grundlegend ist wie von der Kita zur Schule. Was Kinder jetzt von ihren Eltern brauchen.

Manchmal sind wir Erwachsene überrascht, wenn unsere Kinder in den Ferien nicht glücklich sind – wie wir uns das so vorstellen. Das kann an vielen Gründen liegen wie Langeweile, verreiste Freunde oder auch an der Zwischenzeit und den Übergängen.

„Papa, bin ich jetzt in der Dritten?“

Meine Tochter fragte mich letztens, ob sie jetzt in der dritten Klasse sei. Worauf ich antwortete: „Nein, noch nicht. Du kommst nach den Ferien in die dritte Klasse.“ (Wobei an unserer Schule die Gruppen ja eigentlich jahrgansücbergreifend sind 😉 – das Kind wollte es trotzdem wissen.) Sie: „Aber in der zweiten bin ich auch nicht mehr. Die Schule ist ja vorbei.“

Kinder wollen – wie wir Erwachsenen auch – wissen, woran sie sind, wo sie stehen. Zugehörigkeit ergibt Sicherheit. Die Ungewissheit von der Zwischenzeit ist jedoch um so größer, je größer der Sprung ist. Also zum Beispiel von zuhause zur Tagesmutter, von der Tagesmutter zu Kita, von der kleinen Gruppe zu den großen oder vom Kindergarten in die Schule.

Große Sprünge = große Gefühle

 

Diese großen Wechsel lösen mitunter auch große Gefühle aus. Das ist ganz normal und eine aus meiner sicher gesunde Reaktion. Schließlich sind Gefühle unsere körperliche Hinweisgeber.

Hurra, Einschulung! Wirklich?

Aber die Einschulung ist doch jetzt wirklich nichts, wovor man Angst haben müsste, oder?  Tatsächlich kann die Einschulung genauso große Freude wie Sorge auslösen – und beide Gefühle können übrigens auch zusammen auftreten …

Was Kinder unterstützt: Wir!

Immer wenn Kinder vor so großen Gefühlen stehen, die sie alleine nicht bewältigen können, benötigen sie Unterstützung von uns Erwachsenen. Dabei ist es egal, ob das Gefühl kurzzeitiger Natur ist wie bei einem Wutanfall oder langfristiger vorherrscht wie bei der Sorge vor dem nahenden Wechsel in die Schule.

Halt geben – Menschen und Rituale

Übergänge werden schon seit alterhers durch Rituale begleitet. Sie haben die Funktion Halt zu geben und etwas im Außen zu versinnbildlichen, was im Inneren von statten geht. So ist natürlich auch die Einschulung ein wichtiges Ritual. Allerdings fehlt ihr aus meiner Sicht häufig ein Element.

Die Einschulung konzentriert sich auf die Freude und den Stolz darüber, jetzt ein Schulkind zu sein. Freude gehört zum Wachsen dazu – doch genauso gehört halt auch die Sorge, die Traurigkeit, die Hilflosigkeit und die Wut mit dazu. Doch dieser Teile der Gefühlspalette wird in unserer Gesellschaft häufig ausgespart!

Wenn dir auffällt, dass diese auch bei euren Festen fehlt – sei es nun in das Abschiedsfest in der Kita oder dem Erstklässler-Fest in der Schule, dann kannst du diese ergänzen. Hast du den Eindruck, dein Kind beschäftigt eine dieser Gefühle, dann spiegle das ihm.

Das kannst du ohne Anlass machen, indem du dein Kind darauf ansprichst oder in einer Situation, in der dein Kind „plötzlich“ von Gefühlen überwältigt wird. Zum Beispiel indem du sagst: „Bist du vielleicht traurig?“ und falls es eine positive Antwort gibt: „Bist du vielleicht traurig, weil die Kindergartenzeit vorbei ist?“

Wichtig ist beim Spiegeln nur, dass du deine Vorschläge als Vorschläge begreifst. wenn du daneben gelegen hast mit deiner Vermutung, dann versuch eine andere Interpretation. Vielleicht ist dein Kind nämlich gar nicht traurig, sondern wütend.

Abschiede können auch eine witzige Note beklemmen, wie dieser Tweet beweist – das nimmt der Trauer sogar ein wenig die Schärfe.

 


Der Kreis der Väter

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Nicole Strüber: Wie Kinder resilient werden

#Eltern-Gedöns Episode #EG066

Nicole Strüber zu Risiko Kindheit im Interview im Eltern-Gedöns-Podcast

Nicole Strüber ist Entwicklungsneurobiologin und -psychologin sowie Autorin („Risiko Kindheit“ und „Die erste Bindung“). Im Interview spricht sie darüber, was wichtig für die Gehirnentwicklung von Kindern ist und wie Eltern die Resilienz ihrer Kinder fördern können.

 

Was ist Resilienz?

Resilienz bedeutet so viel wie Widerstandsfähigkeit. Es beschreibt also die Fähigkeit eines Menschen mit Herausforderungen bis hin zu Schicksalsschlägen umzugehen. Eine Grundlage für die Resilienz ist eine sichere Bindungserfahrung, sagt Nicole Stober.

Das braucht es für eine sichere Bindung

Für die sichere Bindung ist vor allem die frühe Bindungserfahrung prägend – aber auch die vorgeburtliche Erfahrung! Kinder, die schon vorgeburtlich Stress miterleben, weil die Mutter starkem Stress ausgesetzt ist, nehmen diese Erfahrung in ihr System auf.

Schlecht für das Ungeborene: Stress der Mutter

Nicole Strüber gibt aber Entwarnung: Mit Stress meint sie nicht, wenn eine Mutter mal gestresst ist, sondern gravierende dauerhafte Streserfahrungen wie durch Scheidung, Gewalt oder schwerer Erkrankung eines nahen Angehörigen.

Wie stärken Eltern die Resilienz ihres Kindes?

Nicole Strüber sagt: Feinfühligkeit ist wichtig und Verfügbarkeit. Das heißt das jemand da ist, wenn das Kind ein Bedürfnis hat. Das jemand da ist, der sich kümmert.

Das Kind ist nicht böse, das Kind ist gestresst.
Nicole Strüber

 

 

Mehr über Nicole Strüber

Mehr zu Nicole Strüber findest du auf Ihre Webseite nicolestrueber.de. Ihr aktuelles Buch heißt Risiko Kindheit – Die Entwicklung des Gehirns verstehen und Resilienz fördern (2019). Letztes Jahr ist bereits ihr Buch Die erste Bindung – Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen (2018) erschienen. Und zusammen mit Gerhard Roth hat sie das Buch Wie das Gehirn die Seele macht (2017) geschrieben.

Nachtrag zum Podcast: Aktuell ist Nicole Strüber nicht mehr auf Facebook aktiv.

Shownotes

Nicole Strüber spricht im Podcast über das Still Face Paradigma – den eindrucksvollen Kurzfilm zum Experiment von Dr. Edward Tronick gibt es auf YouTube. Find ich echt erschütternd. Unbedingt ansehen!

Was du noch im Podcast lernst

  • Was es braucht, damit Resilienz entsteht
  • Was die Theory of mind ist
  • Was Mentalisieren ist und wie es geht
  • Wann wir mit Mentalisieren starten können
  • Was die Ammensprache ist
  • Was unsere Gesellschaft mit uns als Familie macht
  • Was du bei der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren beachten solltest
  • Was ein guter Betreuungsschlüssel in der Kita ist
  • Wieso du wirklich vorsichtig sein solltest, wie und wann du dein Smartphones verwendest
  • Wie die traumatische Kriegserlebnisse ihres Vaters ihr Leben beeinflusst hat

 


Der Kreis der Väter

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Nimmst du dir Zeit für dich?

#Eltern-Gedöns Episode #EG065

Zeichnung eines entspannten Vaters: Gönnst du dir Pausen?

Eltern stehen unter enormen Druck – häufig fehlt einfach die Pause. Die Zeit für dich. Also: Nimmst du dir Zeit für dich?

Wenn keine Zeit ist, sich Zeit zu nehmen …

Es gibt als Eltern eine Zeit, in der kaum Zeit oder wenig Zeit für mich ist. Das ist vor allem die erste Zeit mit dem Kind. Bei einem Baby kann es schon vorkommen, dass wir unser eigenen Bedürfnisse hinten anstellen.

Doch das Kind wird älter und unabhängiger. Dann ergeben sich neue Zeitfenster. Diese Zeitfenster sollten wir als Eltern nutzen – als Zeit für uns.

Die Bedeutung der Pause

Unser Herz ist ein gutes Beispiel für das Wechselspiel aus Anstrengung und Erholung. Nach jeder Anspannung entspannt sich das Herz wieder. Interessant ist dabei: Das Blut fließt in der Entspannungsphase quasi von selbst, passiv, in das Herz. Okay, das ist etwas verkürzt dargestellt (tatsächlich gibt es vier Phasen …), aber dennoch finde ich das eine spannende Grundlage unseres Lebens.

Und: Unser Herz versorgt sich erst einmal selbst, bevor es sich um den Rest des Körpers sorgt. Das ist auch so eine Lektion, die Eltern, die sich liebevoll um ihre Kinder bemühen, häufig mal vergessen …

Was ist deine Pause?

Pause heißt nicht, dass du schlafen musst – kann es aber. Bekanntlich ist der nächtliche Schlaf ja die Pause vom Tagwerk. Pause machen bedeutet einfach, dass du etwas tust, bei dem du dich nicht anstrengen musst, sondern bei dem du dich entspannen kannst. Für den einen ist das im Wald joggen, für den anderen Fernsehgucken und für mich zum Beispiel Gartenarbeit oder Qi Gong.

So lang und häufig brauchst du eine Pause!

Wie lange und häufig deine Pause ist, kann ich dir leider auch nicht sagen – sorry :-). Das weißt du viel besser. Ich weiß nur, dass für mich eine Pause regelmäßig und lange genug sein muss. Regelmäßig bedeutet für mich, dass ich zum Beispiel jeden Morgen Qi Gong mache. Eine halbe Stunde oder 45 Minuten schaffe ich übrigens eher am Wochenende, unter der Woche sind es meist nur zehn bis 15 Minuten.

So fängst du an, deine Pause im Alltag einzubauen

Neue Gewohnheiten sind manchmal so mühsam aufzubauen wie es schwierig ist sich schlechte abzugewöhnen ;-). Mir hilft dabei eine verbindliche Regelmäßigkeit, kleine Schritte und liebevolle Nachsicht.

Steter Tropfen …

Mit verbindlicher Regelmäßigkeit meine ich, dass ich mich zum Beispiel verpflichte jeden Morgen Qi Gong zu machen oder alle zwei Wochen donnerstagabends mich mit meiner Lerngruppe zur Meditation zu treffen.

Kleine Schritte …

Kleine Schritte helfen mir mich langsam an etwas Neues heranzutasten. Also erstmal mit 10 Minuten Qi Gong starten als gleich das 1-Stunden-Programm in den Morgen zu quetschen. Radikaler Lebenswandel klappt zumindest bei mir nicht soooo gut 😉

Viel Verständnis – für dich selbst!

Ganz wichtig: Liebevolle Nachsicht mit mir selbst. Wenn es mal nicht klappt oder ich nur einen Teil umsetze, dann bin ich nachsichtig mit mir. Veränderung braucht Zeit. Aber mit vielen kleinen Schritten komme ich ans Ziel, so meine Erfahrung.

 

 


Der Kreis der Väter

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Silke Schnee gründete eine inklusive Schule für ihren Sohn

#Eltern-Gedöns Episode #EG064

Silke Schnee im Podcast Eltern-Gedöns

Silke Schnee ist Mutter von drei Jungs, der jüngste heißt Noah und ist mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) geboren – für ihn gründete sie mit anderen Eltern eine weiterführende inklusive Schule. Aus ihrer Erfahrungen heraus hat Silke außerdem zwei Büchern über Prinz Seltsam geschrieben.

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Zuhause spielt Noah selbstverständlich mit seinen Brüdern, die keine Behinderung haben. Silke wünscht sich, dass er in einen integrativen Kindergarten geht – und bekommt einen der damals noch seltenen Plätze. Sie merkt, dass sie mit Engagement etwas bewegen kann. Doch wie soll das in der Schule gehen?

Keine inklusive weiterführende Schule? Ich gründe eine!

Inklusion ist ein Menschenrecht – in Deutschlands Schulen ist davon vor ein paar Jahren noch nicht viel zu spüren. Silke findet auch eine inklusive Grundschule, doch weiterführende inklusive Schulen gibt es zu dem Zeitpunkt noch keine einzige in NRW. Silke beschließt gemeinsam mit anderen Eltern eine Schule zu gründen.

„Was man aus Leidenschaft tut, wird immer gut.“
Silke Schnee

Trotz aller Herausforderungen gelingt die Schulgründung. Silke ist überzeugt, dass viel mehr Veränderung möglich ist, als wir häufig denken. Statt sich nur zu beschweren oder zu jammern empfiehlt sie Eltern in Aktion zu gehen: „Geht auf die Straße, meldete euch und macht Vorschläge, wie es besser laufen kann.“

Mehr über Silke Schnee

Silke hat zwei Bücher geschrieben, in der sie ihre Erfahrung im Leben mit Noah verarbeitet hat:

  • Die Geschichte von Prinz Seltsam: Wie gut, dass jeder anders ist!
  • Prinz Seltsam und die Schulpiraten

Prinz Seltsam und die Schulpiraten ist dieses Jahr als Erstleser-Ausgabe erschienen, so dass es jetzt auch Leseanfänger sich gut selbst erschließen können.

„Kinder sind ein Geschenk – man darf sie aber trotzdem manchmal doof finden.“
Silke Schnee

Was du noch im Podcast lernst

  • Wie du Dinge bewegen kannst
  • Wie du Menschen überzeugen kannst, die anderer Meinung sind
  • Wie Silke mit Erwartungen an ihre Kinder umgeht
  • Was Silke wirklich wichtig ist im Umgang mit ihren Kindern
  • Wie Silkes Sohn ihr Leben durcheinanderwirbelte
  • Welches Geschenk Noah in die Schule bringt
  • Was Silkes nächste Projekte sind …

 


Der Kreis der Väter

Wir, Christoph und Christopher, sehen unser Vatersein als Weg an. Ein Weg, der sich entwickelt und auf dem wir laufend lernen. Wir lassen uns dabei von Liebe, Achtsamkeit und Mitgefühl leiten. Wir erleben, wie so Bindung und Nähe zu unseren Kinder entsteht. Und wir sehen, wie das unsere Beziehung und Partnerschaft nährt.

In dieser Gesellschaft fehlt oft der Platz für einen solchen Austausch – so wie es in den alten Kulturen noch gab. Wir wollen so einen Ort für euch kreieren.

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