• Was wilde Kinder und ihre Eltern brauchen | Inke Hummel

Eltern-Gedöns Episode #EG161

Wilde Kinder ecken an – ihre Energie, ihre Impulsivität fordern Erwachsene heraus und auch andere Kinder, wenn sie deren Grenzen nicht wahrnehmen und respektieren. Temperament ist zwar angeboren, wie wir damit umgehen, können wir aber lernen. Was es dazu braucht, erklärt Inke Hummel in ihrem neuen Buch „Mein wunderbares wildes Kind“.

Ein Gespräch über die Herausforderungen wilder Kinder und ihr Geschenk, über die Reaktionen des Umfeldes auf kindlichen Übermut und wie wilde Kinder Empathie und Rücksichtnahme lernen.

Inke verrät in dieser Folge übrigens nicht nur, was wilde Kinder und Eltern brauchen, sondern auch welche Rolle Wildheit in ihrer eigenen Kindheit gespielt hat.

Inke Hummel

Inke Hummel ist Pädagogin, Familienbegleiterin und Erziehungsberaterin. Sie unterstützt Eltern auf ihrem Weg gelassener und beziehungsstärker zu werden.

Inke schreibt und bloggt leidenschaftlich gerne: Nachdem 2020 bereits der Eltern-Ratgeber Miteinander durch die Pubertät – gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben erschienen ist, folgte 2021 gleich zwei Bücher: Mein wunderbares schüchternes Kind und Mein wunderbares wildes Kind.

Darüber hinaus schreibt Inke auch Kinderbücher: In ihrer Mönkel-Reihe erzählt sie die Abenteuer, die sie mit ihrem Sohn erlebt: Die zwei ersten Bände heißen Der Mönkel und der geheimnisvolle Turm und Der Mönkel und der Trillfox im Moor – Der Mönkel und der Flüsterstein (erscheint Oktober 2021) und weitere Mönkel-Bücher stehen in den Startlöchern!

Hier findest du mehr von Inke

Inkes Website ist inkehummel.de, dort findest du ihre Beratungsangebote, ihre Kurse, ihre Bücher und ihren Blog – außerdem bloggt sie auf bindungstraeume.de. Ansonsten begegnest du Inke auf Twitter, auf Instagram und Facebook

Was ich in dieser Folge gelernt habe

  • Dass Eltern von wütenden Kindern an zwei Fronten gefragt sind: Im fordernden Umgang mit ihrem Kind und mit den Reaktionen des Außen.
  • Dass wilde Kinder besonders lernen dürfen, wie es anders damit geht (Perspektivwechsel & Empathie).
  • Dass die Wahrnehmung von wilden Kindern eine andere.
  • Dass wilden Kinder häufig das Gespür für Gefahren und Risiken fehlt.
  • Wie ich konkret Gefahren im Straßenverkehr oder beim Klettern mit wilden Kindern anders angehen kann.
  • Dass viel Reden und Kommunikation, eine enge Begleitung wichtig ist.
  • Wilde Kinder brauchen mehr Zeit und Raum und Verständnis.
  • Dass die Verunsicherung bei den Eltern teilweise groß ist.
  • Was Eltern tun können, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr wildes Kind in Kita oder Schule nicht wertschätzend gesehen wird.
  • Was noch möglich ist an Kommunikation, wenn wir mit einer Fachkraft nicht weiterkommen.
  • Dass Diagnostik von vielen wilden Kinder gar nicht als belastend, sondern eher als spannend erlebt wird.

Was ich Inke unter anderem gefragt habe

  • Wie Inke dazu kam, dieses Buch zu schreiben.
  • Was ein wildes Kind ist:
  • Welche Herausforderungen wilde Kinder und ihre Eltern begegnen.
  • Was die Reaktionen des Umfeldes auf ein wildes Kind sind.
  • Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind andere Kinder schlagen, kratzen und beißen?
  • Welche Ideen, Bilder von Familie wir haben, die gerade für ein wildes Kind ungünstig sind.
  • Wieso es uns selbst so schwer fällt von inneren Bildern und Vorstellungen mich zu lösen und meinen eigenen Weg als Familie zu gehen.
  • Wo Inke mal nicht auf ihr Bauchgefühl gehört hat.
  • Was hilfreich wäre, ein wildes Kind zu begleiten.
  • Wieso wilde Kinder mehr Zeit brauchen, um Empathie zu lernen.
  • Was wilde Kinder von ihren Eltern brauchen.
  • Was das Geschenk von wilden Kindern ist.
  • Was sich für Kinder im Umfeld ändern müsste, in Tagespflege, Kita und Schule.
  • Wie finde ich heraus, wann ich für mich und mein Kind Unterstützung und Begleitung von außen holen sollte.

Meisterklasse Selfcare

28. Januar 2022 | 15 Uhr

Selfcare ist in aller Munde, vor allem Eltern wird es ans Herz gelegt – und das stimmt auch verdammt noch mal: Wenn wir nicht gut für uns sorgen, können wir auch nicht gut für unsere Kinder sorgen.

Doch VORSICHTIG: Diese Art zu denken hat schon wieder wenig mit Selfcare zu tun! Denn wir kümmern uns ja eigentlich nur um uns, weil es gut für unser Kind sei.

Das ist ein feiner, aber wesentlicher Unterschied. Deswegen ist Selfcare gar nicht so leicht umzusetzen.

Und selbst wenn wir die Notwendigkeit verstanden haben, das Konzept und auch davon überzeugt sind, dann kommen wir im Alltag irgendwie doch nicht dazu. Klingt das bekannt? Dann ist diese Meisterklasse für dich.

Du meinst, du weißt noch nicht mal so richtig, was dir überhaupt gut tut? Auch dann bist du hier gold richtig.

Lass dich überraschen.

Meisterklasse SELFCARE
28. Januar 2022
15 Uhr

Die Meisterklasse ist ein Live-Webinar mit Aufzeichnung.