• „Ich bin zu schnell für mein Kind“ – Warum Eltern innerlich nie ankommen

Eltern-Gedöns Episode #EG483

Viele Eltern glauben, ihr Kind trödelt. Dabei passiert oft etwas ganz anderes:

Das Kind braucht Verbindung, Übergänge und Zeit.

Und wir Erwachsenen sind längst in einem Tempo unterwegs, das unser Nervensystem kaum noch aushält.

In dieser Folge geht es darum, warum so viele Eltern innerlich getrieben sind, weshalb echte Ruhe so schwer geworden ist – und warum Kinder oft genau daran verzweifeln.

Und: wie es anders gehen kann.

Was passiert, wenn wir dauerhaft zu schnell für unsere Kinder sind

Kinder brauchen Zeit für Übergänge. Sie brauchen Verbindung, bevor sie loslassen können. Sie brauchen Erwachsene, die emotional verfügbar sind.
Wenn wir ständig ziehen, antreiben, erklären oder drängen, lernen Kinder nicht automatisch schneller zu werden.

Oft passiert etwas anderes:
Übergänge werden noch schwieriger.
Widerstand nimmt zu.
Gefühle werden größer.
Das Kind wirkt „unkooperativ“.
Beide Seiten geraten immer häufiger in Stress.

Das Problem ist dabei selten der einzelne Morgen.

Das Problem entsteht, wenn Hektik zum Grundzustand einer Familie wird.

Dann lernen Kinder nicht: „Ich darf in meinem Tempo ankommen.“
Sondern eher: „Ich muss funktionieren.“

Worüber ich unter anderem gesprochen habe

  • Warum Kinder Übergänge oft schwer bewältigen
  • Weshalb Erwachsene ständig unter innerem Druck stehen
  • Wie frühes Funktionieren entsteht
  • Warum Ruhe und Regulation Beziehungserfahrungen sind

Retreat: Auszeit am See 2026

Sechs Tage in Burgund, um aus dem Funktionieren auszusteigen und wieder in Verbindung zu kommen – mit dir selbst, mit anderen und mit dem Leben.

Foto: Mona Dadari

Wie wäre es, wenn du selbst bei Wutausbrüchen deines Kindes ruhig bleibst, dein Kind beziehungsorientiert begleitest und ihm so beibringst sich selbst zu beruhigen?!

(Und lernst dich selbst zu beruhigen?!)