• Warum du anders reagierst, als du willst – Bindung und Wut

Eltern-Gedöns Episode #EG503

Dein Kind schreit dir sein Nein ins Gesicht. Du möchtest ruhig und klar bleiben. Doch plötzlich wirst du laut, gibst nach oder gehst aus dem Kontakt. Warum passiert das – obwohl du es anders machen willst?

In dieser Folge schauen wir darauf, wie deine eigenen Bindungserfahrungen deine Reaktionen mitprägen können. Du erfährst, warum unter Stress vertraute Muster anspringen und wie du beginnst, sie zu erkennen und zu verändern. Ohne dich dafür zu verurteilen.

Worüber ich unter anderem gesprochen habe

  • Wie eigene Bindungserfahrungen deine Reaktion auf die Wut deines Kindes mitprägen können.
  • Warum Stress vertraute Muster wie Lautwerden, Nachgeben oder Rückzug verstärkt.
  • Drei Schritte zur Veränderung: Muster erkennen, neue Beziehungserfahrungen machen und im Alltag üben.
  • Eine Beobachtungsübung: Was passiert in den ersten fünf Sekunden der Wut in deinem Körper?

3-Monats-Programm: Wut, machs gut

Du weißt längst, wie du auf die Wut deines Kindes reagieren möchtest: ruhig bleiben, Halt geben, klar führen.

Und trotzdem gibt es Momente, in denen dein Wissen nicht mehr erreichbar ist. Du wirst laut, gibst nach oder verlierst dich selbst in der Auseinandersetzung.

Nicht, weil du zu wenig weißt. Sondern weil unter Stress alte Muster schneller sind als dein bewusster Entschluss.

In Wut, mach’s gut übst du deshalb, auch in schwierigen Momenten:

  • bei dir zu bleiben, statt automatisch zu reagieren
    • li>deinem Kind Halt zu geben, ohne deine Grenzen aufzugeben

li>ruhig und klar zu führen, auch wenn es laut wird

So wird aus dem, was du längst verstanden hast, Schritt für Schritt eine Veränderung, die im Familienalltag trägt.

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Die kleine Reihe Bindung und Wut

Foto: Mona Dadari

Du möchtest die Wut deines Kindes zugewandt begleiten, ohne dich selbst zu verlieren? Finde heraus, ob Wut, mach’s gut der passende nächste Schritt für dich ist.