• Wenn Angst dich überrollt – Was bei Panik wirklich hilft | Jeannine Mik

Eltern-Gedöns Episode #EG472

Panik fühlt sich an wie Kontrollverlust. Wie ein Körper, der plötzlich gegen dich arbeitet. Und genau da liegt oft das Missverständnis.

Denn was, wenn dein Körper nicht gegen dich arbeitet – sondern alles tut, um dich zu schützen?

In dieser Folge spreche ich mit Jeannine Mik darüber, was bei Panik wirklich passiert – und wie du lernst, dich in genau diesen Momenten nicht zu verlieren, sondern wieder in Verbindung mit dir zu kommen.

Jeannine Mik

Jeannine Mik ist Autorin des SPIEGEL-Bestsellers Mama, nicht schreien! (buch7) sowie von Keine Angst, Mama! (buch7) und Du bist viel mehr als deine Gefühle (buch7) – ihr neustes Buch heißt 1-Minuten-Strategie Panik – Soforthilfe bei Herzrasen, Kontrollverlust und Angstattacken (buch7)

Als Emotional-Health-Expertin spricht sie über das Zusammenspiel zwischen Körper, Nervensystem und unseren Emotionen. Jeannine ist Gründerin von Conscious Parenting Vienna, der Eventreihe Beziehungscafé und des Online-Wachstumsraums bewusst.

Hier findest du mehr von Jeannine

Jeannines Website heißt jeanninemik.com, dort findest du ihre Online-Kurse und ihre Community. Ansonsten ist Jeannine auf Instagram und YouTube unterwegs.

Worüber ich mit Jeannine unter anderem gesprochen habe

  • Was bei einer Panikattacke im Nervensystem passiert
  • Warum Gefühle körperliche Prozesse sind – und keine „Fehler“
  • Der Kreislauf von Wahrnehmung, Interpretation und Verstärkung
  • Konkrete 1-Minuten-Strategien für akute Panikmomente

12-Wochen-Programm: Wut, machs gut | Start 14.4.

Viele Eltern verstehen irgendwann, was bei Wut passiert.
Im Kopf ist es klar.
Und trotzdem eskaliert es im Alltag immer wieder.
Weil es eben nicht nur um Wissen geht.

Wenn es draußen laut wird, braucht es etwas in dir, das ruhig bleibt.
Nicht perfekt.
Nicht immer.
Aber stabil genug, um dein Kind wirklich zu halten.

In meinem 12-Wochen-Programm Wut, mach’s gut lernst du genau das:

  • wie du in Momenten von Stress und Überforderung bei dir bleibst
  • wie du dein Kind begleitest, ohne dich selbst zu verlieren
  • und wie du Schritt für Schritt echten inneren Halt entwickelst

Denn dein Kind reagiert nicht auf deine Worte.
Es reagiert auf deinen Zustand.

Wenn du spürst:
Ich will nicht noch mehr verstehen – ich will das verändern.

Dann ist das hier dein nächster Schritt:

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Was dir in einer Panikattacke wirklich hilft

Eine Panikattacke fühlt sich oft an wie Kontrollverlust.
Als würdest du die Verbindung zu dir verlieren.
Und genau da liegt ein entscheidender Punkt:
Dein Körper ist nicht gegen dich.
Er ist voller Energie, die irgendwo hin will.
Deshalb ist der erste Schritt nicht, dich sofort zu beruhigen.
Sondern:
⇒ die Energie ernst zu nehmen.

Das kann bedeuten:

  • dich zu bewegen
  • deinen Körper zu spüren
  • Druck zu geben
  • oder über den Atem wieder Einfluss zu bekommen

Zum Beispiel mit dem sogenannten „physiologischen Seufzer“:
Zweimal kurz durch die Nase einatmen – und dann lang durch den Mund ausatmen.

Das Entscheidende ist nicht die Technik.
Sondern die Erfahrung:
⇒ Du bist nicht ausgeliefert.
⇒ Du kannst etwas tun.

Und genau da beginnt Veränderung.

Mehr in dieser Folge von Eltern-Gedöns – und in Jeannines neuem Buch 1-Minuten-Strategie Panik (buch7). Für Vorbestellen mit vielen exklusiven Boni!!!

Foto: Julia Spicker Photography

Wie wäre es, wenn du selbst bei Wutausbrüchen deines Kindes ruhig bleibst, dein Kind beziehungsorientiert begleitest und ihm so beibringst sich selbst zu beruhigen?!

(Und lernst dich selbst zu beruhigen?!)