• ADHS: Weniger Wut, mehr Verständnis – was dein Kind wirklich braucht | Prof. Susanne Kobel

Eltern-Gedöns Episode #EG451

Manche Kinder sind nicht zu laut, nicht zu wild – sondern einfach schneller überfordert. Zu viele Reize, zu viele Erwartungen, zu wenig Raum zum Sortieren. In dieser Folge spreche ich mit Susanne Kobel, Professorin für Gesundheits- und Aktivitätsverhalten, über ADHS jenseits von Klischees.

Wir sprechen darüber, wie sich die Welt für Kinder mit ADHS anfühlt, warum Überforderung oft zu Wut führt – und was Eltern konkret tun können, um ihr Kind zu stärken, statt es ständig korrigieren zu müssen.

Prof. Dr. Susanne Kobel

Prof. Dr. Susanne Kobel ist Sportwissenschaftlerin und Psychologin und forscht an der Universität Ulm zu Gesundheits-, Bewegungs- und Aktivitätsverhalten. Sie entwickelt pädagogische Materialien, schreibt Ratgeber und wissenschaftliche Fachtexte zu mentaler und körperlicher Gesundheit, Familie und Beziehung und gibt seit vielen Jahren Fortbildungen und Workshops für Fachkräfte und Eltern.

Gemeinsam mit Dr. Olivia Wartha schreibt sie Bücher wie den Eltern-Ratgeber Starke Rituale – starke Familie (buch7 | amazon*) oder die Vorleseratgeber Ups, mir ist langweilig (buch7 | amazon*) und ganz neu
Ups, habe ich ADHS?: Eine Vorlesegeschichte, die deinem Kind hilft, wenn es unkonzentriert und hyperaktiv ist (buch7 | amazon).

Hier findest du mehr von Susanne

Susanne und Olivia führen gemeinsam einen Account auf Instagram.

Worüber ich mit Susanne unter anderem gesprochen habe

  • Wie sich ADHS für Kinder anfühlt: Reizüberflutung und Überforderung
  • Unterschiede zwischen ADHS-Typen und warum Mädchen oft übersehen werden
  • Schule, Selbstwert und warum frühe Bewertungen problematisch sind
  • Was Eltern konkret tun können: Struktur, Bewegung und Beziehung

Wut begleiten

Du willst lernen, ruhig und gelassen die Wut deines Kindes zu begleiten. In Wut, mach’s gut zeige ich dir wie, räume mit die unbewusste Blockaden aus dem Weg und übe mit dir – 12 Wochen lang. Jetzt informieren & anmelden.

Foto: Peter Neher

Wie wäre es, wenn du selbst bei Wutausbrüchen deines Kindes ruhig bleibst, dein Kind beziehungsorientiert begleitest und ihm so beibringst sich selbst zu beruhigen?!

(Und lernst dich selbst zu beruhigen?!)